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Die folgende Geschichte über die Verführbarkeit der Menschen durch gewöhnungsbildende Drogen und die kalkulierte Skrupellosigkeit, sich an dieser Verführbarkeit zu bereichern, ist erst kürzlich bekannt geworden. Sie ist auch noch lange nicht zu Ende, denn es scheint zu einer Pattstellung zu kommen |
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Nikotin, die vermummte Katastrophe |
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von Dr. med. Michael G. Koch (Karlsborg/Schweden) Es ist der Kampf der Erwachsenen um die Freiheit ihrer Kinder von den Zwängen der Suchtentwicklung. Bis der gewonnen sein wird - falls das überhaupt jemals gelingen sollte -, wird die lange Vorgeschichte des grossen Geschäftes mit der Tabaksucht noch mehrmals wieder vergessen werden. Dabei handelt es sich - hier im Stenogrammstil zusammengefaßt - um eine der grössten Rattenfängereien der Menschheitsgeschichte und auf deren Höhepunkt um einen der ungeheuerlichsten Skandale unserer Zeit. Bislang hat dieser zehn Akte. Tabak-Krimi in 10 AktenAkt 1: Forschung verbiegenEs beginnt damit, dass der Chef der Food and Drug Administration (FDA) der USA, Kessler, in der Nationalbibliothek Washingtons das Suchwort "nicotine" in den Computer gibt. Tausende von Artikeln tauchen auf, die das Nikotin - aus allen denkbaren Perspektiven - als das Gift behandeln, das es ist. Zu allem Überfluß ist es stark suchtbildend. So wirkt es als Auslöser eines Verhaltens, das zu etwa zehn typischen Krebsarten führt (Lunge, Kehlkopf, Zunge, Lippen, Blase, Enddarm usw.) sowie zu einem weiteren Dutzend schwerer, oft tödlicher Krankheiten, die nur Raucher betreffen und ihr Leben im Durchschnitt um etwa neun Jahre verkürzen. Daneben aber gibt es auch Hunderte von Artikeln, die das alles mit fadenscheinigen Argumenten, schlechten Versuchsanordnungen oder unsachlichem Geschwafel zu vernebeln suchen. Kessler untersucht, wie diese merkwürdige "Forschung" überhaupt zustande kam: durchweg mit Geldern aus den Fonds der amerikanischen Zigarettenindustrie (die ja bekanntlich ihre eigenen Manager verpflichtet, in der Öffentlichkeit zu rauchen; auch das wird in 10 bis 30 Jahren noch Schadenersatzklagen nach sich ziehen). Unabhängige Forscher haben etwas ebenso Merkwürdiges festgestellt: In der wissenschaftlich kontrollierten (peer review, scientific referees), qualitativ abgesicherten publizierten Fachliteratur sprechen etwa 80% der Ergebnisse für die Schädlichkeit des passiven Rauchens. In der weniger zuverlässigen, oberflächlichen und kurzlebigen ad-hoc-Literatur etwa nicht publizierter "Kongress-Rapporte" und nicht im vollständigen Text vorliegender "Oral presentations" hingegen sprechen nur 40% dafür1. Der einzige Unterschied ansonsten: Die Fachjournale sind unabhängig, die Kongresse sind zum grossen Teil von der Zigarettenindustrie gesponsert, die natürlich starken Einfluß auf die Auswahl der Beiträge und die Ausführung der Untersuchungen nimmt. Das ist eine zweckvoll verbogene, minderwertige Wissenschaft ("junk science"), ganz nah am Wissenschaftsbetrug. Nur nah dran - oder ist es Betrug?
Akt 2: Öffentlichkeit täuschenKessler wird neugierig, wie weit die Zigarettenindustrie zu gehen bereit ist, um eine Droge lancieren zu können, deren suchtbildende und tödliche Wirkung dokumentiert und zum Teil auch bekannt ist. Er ist nämlich im Zweifel, ob es sich eigentlich um eine nach den geltenden Gesetzen "verkehrsfähige" Ware handelt, und vor allem, ob die Zigarettenindustrie als einzige Industrie der USA von der für viele andere Firmen (Arzneimittel-, Automobil-, Motoren-, Kompressoren-, Kraftwerk- oder Flugzeugindustrie) sehr teuren Produkthaftung zu befreien sei. Warum eigentlich? Etwa wegen der manifesten Nikotinsucht einflussreicher Senatoren? Er ist sehr skeptisch geworden gegenüber der Aufrichtigkeit der Zigarettenindustrie und ahnt, dass sie wohl selbst zu kriminellen Methoden zu greifen bereit ist, um ihren Milliardenumsatz zu sichern. Seit Jahren behauptet die Zigarettenindustrie, dass es unmöglich sei, den Teergehalt zu verringern, ohne auch den Nikotingehalt zu senken. Kessler misst nach - in den USA-Zigaretten der letzten Jahre. Ergebnis: reiner Bluff. Das Gegenteil ist der Fall: Der Teergehalt ist kontinuierlich gesunken, der Nikotingehalt hingegen allmählich gestiegen. Also eine bewusste Lüge. Eigentlich gab es dazu keinen Grund (niemand wünscht Teer und Lungenkrebs!), es sei denn, um etwas zu verdecken ... Wie im Himmel konnte eigentlich der Nikotingehalt so kontinuierlich steigen?? Neue Tabaksorten? Akt 3: Sucht erzeugenKessler denkt sofort an Genmanipulation - wie anders? Er lässt Legionen von Mitarbeitern der FDA nach allen denkbaren Stichworten in allen Literatur-Registern der Welt suchen. Nichts. Ist keine solche Forschung - nicht einmal von der Zigarettenindustrie - betrieben worden? Äusserst merkwürdig! Man hat ja z. B. auch nach Hanfpflanzen gesucht - und sie an vielen Stellen der Welt (Niederlande, Thailand) auch genmanipulatorisch erzeugt -, die einen höheren THC-(Tetrahydrocannabinol-)Gehalt als der übliche Hanf aufweisen. Das ist gleich mehrfach gelungen. Nunja, die Zigarettenindustrie ist ja nicht gezwungen, ihre Ergebnisse zu publizieren. Also hier kein Erfolg. Nun setzt Kessler eine spezielle Untersuchungskommission aus renommierten Medizinern, Chemikern und Kriminologen zusammen. Seine These: Man hat solche gentechnologisch nikotinverstärkten Tabaksorten entwickelt und begonnen, sie in die Produktion einzuspeisen, und zwar heimlich. Sinn der Maßnahme: mehr Suchterzeugung, grösserer Umsatz, Blockade der Anti-Raucher-Kampagnen der Regierung, der Gesundheitsbehörden und der Ärzteschaft. Auf Nachfrage wird das von der Zigarettenindustrie empört zurückgewiesen: Niemand täte so etwas! Nie! Das wäre ja unmoralisch!
Akt 4: Patent versteckenWenn die Zigarettenindustrie - und davon sind Kessler und seine Leute nach wie vor überzeugt - den Tabak genmanipuliert haben sollte, müsste sie das Produkt auch patentschützen. Man sucht das ganze amerikanische (das billigste!) Patentregister durch: Nichts. Man gibt nicht auf, sucht auch in internationalen Registern: wieder nichts. Man sucht in anderen nationalen Registern: Wo gibt es die meisten Drogen und die meisten Gangster der Welt? Vermutlich in Südamerika. In Brasilien wird man endlich fündig: Dort, ist eine genmanipulatorisch nikotinverstärkte Tabaksorte patentiert - vom amerikanischen Zigaretten-Giganten B & W (Brown & Williamson). Dieses heimliche "amerikanische" Patent ist also in Brasilien registriert, von Portugal aus beantragt worden und nur in den Niederlanden (!) gelistet (filed), zudem unter verdunkelndem Titel. - Ein typischer Fall von bewusster und sehr aufwendiger (teurer!) "Vermummung". Sie bezeugt ein sehr schlechtes Gewissen. Akt 5: Heimlich einführenWenn die Zigarettenindustrie - und das ist nun erwiesen - über einen solchen Tabak verfügt, muss dieser irgendwie von Südamerika in die USA geholt werden. Nun beginnt eine intensive Suche in den US-Zoll-Archiven ("The walls began to shiver!"), monatelang, ergebnislos. Immer wieder, mit kriminalistischem Spürsinn, exzerpiert man neue Listen, unter allen denkbaren Gesichtspunkten: Zeit, Periodizität, Herkunftsland, Warenkategorie, Mengen, Wert, Adressaten. Dann wird man endlich fündig, auf Seite 4 einer 25seitigen Liste einer einzigen Zollstation: Es heißt nicht etwa "tobaco" o.ä., sondern "Project Y-1"! Der neugezüchtete Tabak hat mehr als das Doppelte der bisher höchsten Nikotinkonzentration. Akt 6: Sucht verstärkenEin abgesprungener Vize-Chef des Zigarettengiganten B & W, Jeffrey Wigand, beginnt zu plaudern. Er bestätigt Kesslers Verdacht. In den verbreiteten Marken Viceroy, Raleigh und Raleigh Light (!) kam der genmanipulierte Tabak bereits zum Einsatz. Die Zigarettenindustrie bewirft ihn mit Schmutz, macht ihn als mythomanen Psychopathen verdächtig. Aber, was er sagt, erweist sich als völlig korrekt. Es kommt noch mehr heraus: Man hat auch mit Ammoniak als Verstärker der Nikotinwirkung gearbeitet (als bräuchte es weitere Schleimhautirritationen!), da auch das den Suchteffekt intensiviert. Diesmal ist das Projekt "vermummt" durch das Kennwort "Research". So hat man indirekt den Nikotineffekt erhöht, ehe man die Tabakpflanzen verändert hatte. Auch das geschah heimlich, weil man niemanden mit der Nase auf das stossen wollte, was man in einschlägigen Kreisen sehr wohl wusste: Man verdiente Milliarden mit dem im Grunde unzulässigen Verkauf einer suchtbildenden Droge. Akt 7: Forschung vernichtenWie genau wusste man das? Kessler traf sich heimlich in einer Hotel-Lobby mit dem - vertrauenerweckenden, ruhigen und intelligenten - Chef einer Forschungsabteilung des des Zigarettengiganten Philip Morris. Er hatte bereits seit längerer Zeit gemerkt, dass er auf wissenschaftlichen Kongressen von seinem Arbeitgeber heimlich videogefilmt wurde. In seiner Abteilung nämlich hatte man in Rattenexperimenten bestätigen können, dass die suchterzeugenden Wirkungen von Nikotin sehr gross sind - wie dies auch bei Heroin und Kokain der Fall ist. Das stimmte völlig mit der ubiquitären Erfahrung überein, dass ein starker Raucher in Krisenzeiten lieber das Essen einschränkt als das Rauchen. Damit war Nikotin eigentlich eine illegale Droge. Was tat Philip Morris mit den Befunden? Publizieren, kommentieren? Noch einmal nachuntersuchen, um ganz sicher zu sein? O nein! Man verpasste den Forschem unter finsteren Drohungen einen Maulkorb (den der Leiter der einschlägigen Forschung also abstreifte), machte einfach das ganze Labor dicht und vernichtete alle Versuchstiere. Akt 8: Hinhaltend reagierenNun kommt ein hochpolitischer Drahtseilakt: Kessler trägt das Material an Präsident Clinton heran, der seinen FDA-Chef über alles schätzt und bisher in allem stützte. Das Thema ist superheiss. Einer der zuständigen höchsten Entscheidungsträger kommentiert das so: Zufolge der Beurteilung und infolge der privaten Einstellung (entweder selbst nikotinsüchtig oder: "Jeder sein eigener Idiot - Geld stinkt nicht!") von zahlreichen hohen Ministern, Lobbyisten, Industriemagnaten, Obersten Richtern und Senatoren gehe dem Präsidenten und seiner Partei "der gesamte Süden der USA verloren", falls man gegen die Interessen der Zigarettenindustrie vorgehe. Zudem raucht Clinton selbst, wenn auch selten öffentlich. Also - lieber wegschauen? Auf der anderen Seite fürchtet Präsident Clinton sicher den berechtigten und vielleicht fatalen Vorwurf, er habe sich wider besseres Wissen und wider die Ratschläge aller Sachkundigen im Gesundheitswesen (Surgeon General), in Ärztekreisen und -gesellschaften, in den zuständigen Ministerien (DHHS)2, den Drogenbehörden (DEA)3 , den CDC4 und der FDA5 den Interessen skrupelloser - Geschäftemacher gebeugt. Und ausgerechnet jetzt kündigt die WHO6 an, den Kampf gegen den Tabakkonsum weltweit intensivieren zu wollen - mit Kontrollkonventionen und einem 5-Jahres-Aktionsplan "Tabak oder Gesundheit". Was tun? Clinton zögert noch. Man meint im Moment, er werde den heissen Ball, den Kessler, der jetzt erschöpft zurücktritt, ihm gerade noch zuwarf, mutig (?) weiterrollen. Es wäre eventuell das Ende des Massenrauchens in den USA und ein Todesstoss für die Zigarettenindustrie mit unkalkulierbaren politischen Konsequenzen (Arbeitslosigkeit, Steuereinbussen, Protestwähler?). Und ab etwa 2025 müssten dann auch viele Lungenchirurgen nach neuen Aufgaben suchen. Akt 9: Prozesse gewinnenNun kommen die ersten Gerichtsurteile, eines Bundesbezirksgerichts in North Carolina im April 1997, Bundesrichter William Osteen hat sich der Meinung der FDA angeschlossen, dass es sich beim Nikotin um ein Rauschmittel handele, das staatlicher Kontrolle zu unterwerfen sei. Zigaretten seien von der Industrie als "Instrument der Nikotin-Verabreichung" entwickelt worden. Das Werbeverbot gegenüber Jugendlichen sei von der FTC7 auszusprechen. Dieses Urteil ist vor allem deshalb ein schwerer Schlag für die drei amerikanischen Zigarettengiganten, weil man den Prozess absichtsvoll in den Staat North Carolina verlegt hatte, in dem grosse Tabakindustrien liegen. Der Richter W. Osteen, der zudem als industriefreundlich gilt, bereitete der Zigarettenindustrie eine herbe Enttäuschung. Das Urteil verschlechtert ihre Rechtsposition in allen im ganzen Lande anhängigen Schadenersatz-Prozessen, die man durch aussergerichtliche Vergleiche beizulegen gedenkt (Milliarden-Fonds für den Verzicht auf weitere Klagen). An der Wall Street sanken die Aktienkurse der grossen Zigarettenhersteller markant. Man meint, dieses Urteil habe den Arm der Regierung beträchtlich gestärkt, den Verhandlungsspielraum der Tabakindustrie hingegen deutlich eingeschränkt. Anfang Mai jedoch wird in Florida ein in seiner Tendenz entgegengesetztes Urteil gefällt: In der Klage der Lungenkrebspatientin Jean Connor gegen die Zigarettenfirma RJ Reynolds entschied eine Jury (die ja in den USA bekanntlich oft andere als juristische Maßstäbe anlegt) zugunsten des Zigarettenherstellers, der also keinen Schadenersatz zu leisten braucht. Aktienkurse und Verkaufsziffern steigen wieder. Da heute 46 Millionen Amerikaner rauchen und rund 400.000 von ihnen jährlich daran sterben, wird von entscheidender Bedeutung sein, wie die anhängigen Verfahren ausgehen werden, in denen etwa 40 amerikanische Bundesstaaten die Zigarettenindustrie verklagt haben, die gewaltigen Kosten der Patientenbehandlung mitzutragen. Eine neue Publikation von Harvard-Forschern, die nachweisen, dass beim Passivrauchen das Herzinfarktrisiko auch für die unfreiwillig mitrauchenden Nichtraucher um bis zu 91% ansteigt, stärken die Position der Gegner des Rauchens weiterhin. Immer konsequenter wird man in Hunderten von Gerichtsurteilen an vielen Arbeitsplätzen die Rechte der Nichtraucher durchsetzen. (Rein wissenschaftlich gibt es hier jedoch allen Anlass zur Vorsicht. Eine tatsächliche Verdoppelung des Infarktrisikos bei Passivrauchern wirkt wenig plausibel - es könnte sich um eine verborgene Co-Korrelation unter den Auswahlkriterien und Arbeitsplätzen der untersuchten Personen, fast ausschliesslich Krankenschwestern, handeln.) Akt 10: Zuständigkeit abkaufenDann kommt es Mitte Juni in den USA zu einem Vergleich, in dem sich die drei grössten Zigarettenhersteller immerhin von vorerst 17 Klagen freikaufen: Sie verpflichten sich, neben erheblichen Einschränkungen vor allem in der Reklame, im Automatenverkauf und in der Anwerbung jugendlicher Raucher, im Laufe von 25 Jahren die schier unvorstellbare Summe von rund 640.000.000.000 DM (368,5 Milliarden US-$) als Beitrag zur Patientenversorgung zu zahlen, danach weitere 26.000.000.000 DM (15 Milliarden US-$) ? jährlich in einen Spezialfonds. Bedingung: keine weiteren Schadenersatzansprüche mehr für Vergangenes, Erschwerung von neuen Klagen. Die Summen, die hier ausgehandelt wurden, würden im Laufe von 40 Jahren für die Anschaffung von etwa 34.000.000 neuen Autos a' 30.000 DM ausreichen! Das übersteigt den Jahresetat vieler mittelgrosser Staaten, übertrifft das Bruttosozialprodukt (BSP) etwa Portugals (1993 rund 78 Milliarden US-$) um 660%, das der Schweiz oder Indiens (254 bzw. 261 Milliarden US-$) um rund 125% und lässt selbst das BSP von ganz Kanada hinter sich. Das ist, nicht nur in seiner Grössenordnung, ein in jeder Hinsicht einmaliger Vorgang. Denn es bedeutet,
Ist das ihr eigentlicher Sieg, so liegt die unfassbare Chuzpe in etwas anderem: Die Tabakproduzenten kaufen sich nicht nur von einer generell gültigen Produkthaftung, von Prozessrisiken und anderen sonst nicht disponiblen Rechtsprinzipien frei, sondern lassen diese rechtswidrige Auslieferung der Raucher an ihre Pusher und Dealer von den Nikotinabhängigen selbst bezahlen. Diese finanzieren also ihre eigene Schutzlosigkeit. Ihr dringend benötigter Gesundheitsanwalt in Gestalt unabhängiger Behörden wird unter ihrer Mitwirkung ausgeschaltet.
Anmerkungen
(Quelle: Zeit-Fragen/Zürich Nr. 10, Oktober 1997, S. 11) |
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