Die konservative Informationsbasis im Internet

d.jpg 3 KB

Zugriff Nr.: Zähler kgh2.gif

pingreen.gif 1 KB Bis Methan "klimarelevant" wird, sind wir längst tot!

co2kurve.jpg 3 KB

Entgegnung zum Leserbrief der beiden Dres. Dommen und Pauli in Zeit-Fragen 9/1997.


Dazu ist zu sagen, dass nicht ich das "Stets offene atmosphärische Strahlungsfenster" erfunden habe, sondern dass dies von der Enquetekommission definiert worden ist. Die Enquetekommission hat auch diesem "Fenster" einen Temperaturbereich zugeordnet, und hierzu benutzt man das Wiensche Verschiebungsgesetz. Dieses scheinen die beiden "Umweltexperten" nicht zu kennen, denn sonst würden sie die CH4-Absorptionslinie bei 8 µm würde einen "Treibhauseffekt" hervorrufen. Bis diese Linie absorbieren Kann, müsste die Erdoberflächentemperatur auf gut 140 Grad ansteigen, denn erst bei dieser Strahlungstemperatur liegt das (Lambda)max bei 8 µm. Doch selbst bei totaler Sonneneinstrahlung (ohne Atmosphäre) würde die Erde als perfekter "schwarzer Körper" gemäss des Stefan-Boltzmann-Gesetzes auf maximal 120 Grad Celsius aufgeheizt werden. Bis Methan "klimarelevant" wird, sind wir längst tot!

Als Atmosphärentechniker und Maschinenbauingenieur müsste man das theoretische Grundgerüst der Wärmestrahlung, wie es von Max Planck in seinem gleichnamigen Buch in brillanter Weise vor mehr als 70 Jahren dargestellt worden ist, beherrschen.

Dr. Wolfgang Thüne, Oppenheim

CO2 ist prinzipiell ein Treibhausgas, aber ...

Zum Artikel von Dr. W. Thüne "Der Mensch - ein 'Klimakiller'?" Für den aufschlussreichen Artikel von Dr. Thüne möchte ich mich sehr bedanken. Die beiden folgenden Punkte möchte ich jedoch aus meiner Sicht etwas vertiefen.

1. Kohlendioxid kein Klimakiller: Dr. Thüne schreibt, dass Kohlendioxid drei Absorptionslinien besitzt; diese lägen ausserhalb des sogenannten atmosphärischen Fensters zwischen 7 und 13µm und könnten deshalb nicht aktiviert werden. Die Abbildung zeigt, dass die von CO2 bedingten Absorptionsbanden bei 3-4 µm und 15µm die Ausstrahlung der Erde vollständig absorbiert. Da eine Verbreiterung dieser Banden nicht möglich ist, hat eine Erhöhung des Kohlendioxid-Gehalts keine Auswirkung auf das Klima. Fazit: CO2 ist prinzipiell ein Treibhausgas; die schon vorhandene Menge bewirkt jedoch schon die mit CO2 maximal mögliche Temperaturerhöhung. Die 3 µm-Absorptionsbande des Methan fällt praktisch mit dem kurzwelligsten des CO2 zusammen, die anderen beiden bei 6,5 und 8 µm sind von H2O-Banden überlagert, so dass auch hier keine Erwärmung zu erwarten ist.

2. Globaltemperatur: Bei der "Globaltemperatur" handelt es sich aus meiner Sicht um eine Grösse, die durchaus sinnvoll sein kann. Wie bei fast allen statistischen Aussagen muss sie jedoch mit grosser Sorgfalt behandelt werden. Leider wird mit statistischen Aussagen immer wieder viel Verwirrung gestiftet. Einer schwedischen Studie von 1992 zufolge erkrankten Kinder, die weniger als 50 m von einer Hochspannungsleitung entfernt wohnten, doppelt so häufig an Leukämie; die Ursache sollte der sogenannte Elektrosmog sein. Nach eingehender Prüfung zeigte sich, dass der statistische Zusammenhang genauso sicher war wie der von Herr Dr. Thüne erwähnte zwischen Neugeborenen und Storchennestern.

Dr. Wolfgang Giese, Berlin

zur1.gif... zurück zum Inhaltsverzeichnis