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Nadel, grün

Kritische Texte aus Zeit-Fragen (Zürich)

Helmut Bärwald:
Vom "Magdeburger Modell" zur Einheitspartei? Der gefährliche Flirt der SPD mit der SED-Fortsetzerin
Kurt Schumacher hatte die SPD immer davor gewarnt, für die Kommunisten den Blutspender abzugeben. Ein halbes Jahrhundert später ist die SPD drauf und dran, die SED-Nachfolgerin PDS als Partner für den Aufbau linker Kooperationen, Koalitionen oder anderer Allianzen ins Auge zu fassen. Etwa gar auf dem Wege zu einer neuen sozialistischen Einheitspartei?

Helmut Bärwald:
Verbiegen, verdrängen, verschweigen - Plädoyer gegen die öffentliche Verdrängung / Kontakte Gerhard Schröder - SED-Staat
Von den Schwierigkeiten, gesamtdeutsche Nachkriegsgeschichte aufzuarbeiten, den Opfern kommunistischen Terrors gerecht zu werden und die Täter moralisch und strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen, lassen die beiden hier erwähnten Publikationen viel erkennen (...)

Helmut Bärwald:
"Der Sozialismus klopft eines Tages auch an eure Tür ..." - Enthüllende Protokolle über "deutsch-deutsche Beziehungen" (Teil 1)
(...) Nakath und Stephan weisen denn auch in ihren Bemerkungen zur Quellenlage darauf hin, dass für die Geschichte der deutsch-deutschen Beziehungen eine wissenschaftlich problematische Sondersituation in Rechnung gestellt werden muss: "Während die DDR-Akten nahezu vollständig ausgewertet werden können, ist die schriftliche Überlieferung aus der BRD, auch die Akten über Beziehungen zur DDR, mit einer dreissigjährigen Sperrfrist belegt." (...)

Helmut Bärwald:
Salut für Marx, Lenin und den SED-Staat - Enthüllende Protokolle über "deutsch-deutsche Beziehungen" (Teil 2)
(...) Die Bedeutung der stetig enger werdenden Beziehungen und der wachsenden Übereinstimmung von SPD und SED, die Bedeutung der fortschreitenden Aktions- und Agitationseinheit von SPD und SED, wurde in den Gesprächen des SPD-Vorsitzenden Willy Brandt mit Erich Honecker im September 1985 mehrfach von beiden Seiten gewürdigt. In der Niederschrift über das offizielle Gespräch zwischen Erich Honecker und Willy Brandt am 19. September 1985 in Berlin werden unter anderem festgehalten: "E. Honecker wertete die Beziehungen zwischen SED und SPD positiv. Es habe viele Begegnungen, Gespräche und Seminare zu aktuellen Fragen der Friedenssicherung sowie der Gesellschaftswissenschaften gegeben. Der gegenwärtige Stand der Parteibeziehungen seu bedeutsam und tragfähig. E. Honecker erinnerte an seine Gespräche mit H.-J. Vogel, J. Rau, E. Bahr, O. Lafontaine, H. Wehner und weiteren SPD-Vertretern. (...)

Gerhard Löwenthal:
Der Kommunismus ist nicht tot, die alten Kader sind weiter am Werk. Manipulation und Desinformation haben System
(...) Selbst hochgestellte Politiker behaupten bis heute, der Kommunismus sei tot. Nur hat mir noch keiner die Leiche gezeigt. Deshalb bin ich der Meinung, man muss der "Auferstehung" dieser Leiche Aufmerksamkeit widmen, besonders natürlich dem Grundprinzip, das dahintersteckt. So findet man zum Beispiel die alten Kaderleute der ehemaligen DDR heute wieder am Werk. Das ist besonders für die dortige Bevölkerung unangenehm: Wenn die Menschen z.B. auf die Arbeitsämter kommen, sitzen da wieder die alten Kaderchefs und üben nach wie vor ihre Macht über die Menschen aus. Nicht wenige von diesen Altkadern sind natürlich auch vom Westen unterstützt worden. (...)

Dr. Wolfgang Thüne:
Der Mensch - ein «Klimakiller»?
(...) Kohlendioxid kann damit weder den Temperaturabfall bremsend beeinflussen, noch für eine Erwärmung verantwortlich sein, weil seine Absorptionslinie gar nicht aktiviert wird. Dies muss Arrhenius bekannt gewesen sein und erst recht den Physikern und «Klimaforschern», welche die Eiszeithypothese aufgegriffen und in eine «Treibhaushypothese» modifiziert haben. Das CO2 wird also bewusst als «Treibhausgas» diffamiert, obgleich es weit ausserhalb des irdischen «Strahlungsfensters» am äussersten langwelligen Rand der Infrarotstrahlung absorbiert und richtigerweise eher die Bezeichnung «Unterkühlungsschutz» verdiente. Wenn überhaupt, dann verhindert Kohlendioxid zusammen mit dem Wasserdampf eine Unterkühlung der Erde signifikant unter -70° Celsius! Wer Gegenteiliges behauptet, stellt die gesamte Infrarot-Spektroskopie auf den Kopf. (...)

Leserbriefe:
Bis Methan "klimarelevant" wird, sind wir längst tot!
(...) Da eine Verbreiterung dieser Banden nicht möglich ist, hat eine Erhöhung des Kohlendioxid-Gehalts keine Auswirkung auf das Klima. Fazit: CO2 ist prinzipiell ein Treibhausgas; die schon vorhandene Menge bewirkt jedoch schon die mit CO2 maximal mögliche Temperaturerhöhung. Die 3 µm-Absorptionsbande des Methan fällt praktisch mit dem kurzwelligsten des CO2 zusammen, die anderen beiden bei 6,5 und 8 µm sind von H2O-Banden überlagert, so dass auch hier keine Erwärmung zu erwarten ist. (...)


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