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Klimakatastrophe, einer der häufigst auftauchenden Horrorbegriffe in den Medien. Die zeitgeistige Rückkoppelung von Wissenschaft und Politik hat bereits dazu geführt, daß zwischen Fakten, Vermutungen und Schlußfolgerungen nicht mehr unterschieden wird

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Nadel, grün

Umweltthemen

Prof. Dr. Adolf Birkhofer, Garching, Prof. Dr. Joachim Grawe, Leinfelden, Prof. Dr. Manfred Popp, Karlsruhe, Prof. Dr. Alfred Voß, Stuttgart Prof. Dr. Dietrich Wegener
Memorandum deutscher Wissenschaftler zum geplanten Kernenergieausstieg
Die in der Koalitionsvereinbarung niedergelegte Absicht, den Ausstieg aus der Kernenergie unumkehrbar zu machen, ist zutiefst undemokratisch und zudem unlogisch, denn die Ausstiegspolitik der Bundesregierung macht ja gerade von der Umkehrbarkeit früherer energiepolitischer Entscheidungen Gebrauch. In einer sich ohnehin über Jahrzehnte erstreckenden Entwicklung sollte man künftigen Generationen die Möglichkeit eigener Entscheidungen bewußt offenhalten, vor allem durch Erhalt und Weiterentwicklung des technischen Wissens

Dr. Helmut Böttiger:
Kernenergie, wir und die anderen
(...) Die Herausforderung für das noch technisch entwickeltere Europa wäre, die scheinbar metaphysischen Hindernisse gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie zu beseitigen, also das angeblich unüberwindliche Abfallproblem und Nachwärmeproblem technisch zu lösen. Wie das möglich ist, weiß man. Es fehlt am politischen Willen, es auch zu tun. (...)

Dr. Helmut Böttiger:
Kernenergie, Gesellschaft, Umweltschutz
Der Mensch wurde Mensch, als er in doppelter Hinsicht lernte, die Natur zu beherrschen. Zum einen bändigte er seine Freßlust und legte im Vorgriff auf den Hunger im kommenden Winter Vorräte an. Zum anderen lernte er die blinden Kräfte der Natur beherrschen und für sich wirken zu lassen; er bändigte das Feuer. Vorsorge für künftig zu erwartende Notlagen und Feuer, die Nutzung der Bindungsenergie zwischen den zu Molekülen verbundenen Atomen, bildete die Grundlage aller bisherigen Zivilisation. (...)

Dr. Helmut Böttiger:
Das üble Castorspiel der Politik
Nachdem unterhöhlte Fahrdämme, angesägte Gleise, Greifklauen in Fahrbahnleitungen, Straßenblokaden und Gröhlorgien wildgewordener Antifaschos der grünen Sache nicht gerade Sympathie eingebracht haben, tut das nun endlich ein wirklicher Atomskandal. Er gibt den Protestler Recht: die Atomtransporte sind verstrahlt, verseucht und hypergefährlich. Dabei werden unverantwortlich »Menschen verheizt, Unverschämtheiten, die man sich nur in einer Diktatur leisten kann«. (...)

Dipl.-Ing. Matthias Bumann:
Über den Sinn und Unsinn von Wärmedämmung - Eine Betrachtung zur Wirtschaftlichkeit
(...) Wir kennen alle die kernigen Werbesprüche á la "Sie sparen soundsoviel ¬, wenn Sie gleich ein Dutzend kaufen". Aber viele kennen auch die Überlegung: "ich spare noch viel mehr ¬, wenn ich die Sache gar nicht kaufe"! Womit wir wieder beim Thema Wirtschaftlichkeit wären. Auch wenn es wenig propagiert wird: das Gebot der Wirtschaftlichkeit ist mit der EnEV nicht abhanden gekommen. In § 17 der EnEV sind nämlich "Befreiungen" vorgesehen: "Die nach Landesrecht zuständigen Behörden können auf Antrag von den Anforderungen dieser Verordnung befreien, soweit die Anforderungen im Einzelfall wegen besonderer Umstände durch einen unangemessenen Aufwand oder in sonstiger Weise zu einer unbilligen Härte führen. Eine unbillige Härte liegt insbesondere vor, wenn die erforderlichen Aufwendungen innerhalb der üblichen Nutzungsdauer, bei Anforderungen an bestehende Gebäude innerhalb angemessener Frist durch die eintretenden Einsparungen nicht erwirtschaftet werden können." (...)

Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann:
Dämmen - koste es, was es wolle?
Dass man im Bauwesen Dämmstoffe einsetzt, ist keine Erfindung der Neuzeit. Neu ist lediglich die Hysterie, die einsetzte, als die bis dahin fast nicht zur Kenntnis genommene EnEV (Energieeinsparverordnung) per 01.02.2002 als Gesetz eingeführt wurde. Ob Presse oder Internet, Veröffentlichungen dazu waren noch im Vorjahr eher spärlich. Obwohl der Entwurf seit Oktober jedem Interessierten zugänglich war. Aber das wird jetzt nachgeholt, von allen Seiten bekommen wir beigebracht, dass wir die Häuser zu dämmen haben, um Heizenergie zu sparen und somit einen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstosses zu leisten. Diese Argumente kennen auch tausende von Mietern aus ihren Modernisierungs-Ankündigungen. Da wurde ihnen vorgerechnet, wieviel Heizenergie man einspart, nachdem 6 oder mehr cm Wärmedämmung angebracht wurden. Der Umfang an Einsparung wurde zum Maßstab der umzulegenden Kosten. Selbst bei einer einfachen Ausführung - 6 cm Styropor, Armierung, Spachtel, Kunststoff-Reibeputz Mittelkorn, getönt oder mit Egalisierungsanstrich - kamen m2-Preise von 120-130 DM zusammen, das sind jetzt eben 60-65 /m2. Die Gesamtkosten je Wohnhaus wurden nach Anteil der Wohnfläche umgelegt und dann mit 11% und 1/12 je Monat für die monatliche Modernisierungszulage ausgerechnet.(...)

Nigel Calder:
Globale Erwärmung? Die Sonne ist schuld!
(...) Die Annahme, die Menschen seien mächtig genug, um den natürlichen Prozessen, die seit 4,5 Milliarden Jahren das Klima der Erde steuern, Konkurrenz zu machen, nährt die Selbstachtung - und Schuldgefühle. Und "etwas dagegen zu tun", wie es die Produzentin in jenem Gespräch nach der Sendung gewünscht hatte, befriedigt den Trieb, sich zum Boß über andere aufzuspielen - wenn nicht als Kolonialherr, dann eben als globaler Treibhauspolizist. Nur solche tiefsitzenden menschlichen Motive können erklären, warum die Welt dermaßen durchgedreht ist, warum so viele Wissenschaftler, Politiker und Journalisten die übertriebene Treibhaustheorie des Klimawandels übernommen haben, obwohl objektive Beobachtungen zu ihrer Bestätigung fehlen. (...)

Dipl.-Ing. Peter Dietze:
Bald heiße Geschäfte mit dem Klima?
(...) Es ist durchaus richtig, daß CO2-Reduktion zu erheblich niedrigeren Preisen zu haben ist, als etwa mit Photovoltaik (1500 DM/t), Wind (170 DM/t) oder BHKW (120 DM/t). Daher bezeichnete der JI- und Zertifikat-Broker Jürgen Hacker in VDI-N. vom 20.11.98 Preise für Wald (2-9 DM/t) oder Technik (5-15 DM/t) sowie den Zertifikathandel als "Chance für die deutsche Wirtschaft". Leider wurde nicht erwähnt, daß es sogar negative Werte gibt, z.B. bei modernen GuD-Kraftwerken oder bei KKW. Die Kosten muß man in Relation sehen zum Importkohlepreis (ca. 26 DM/t CO2) oder den Energiesteuern, z.B. in Norwegen bis zu 53 US$/t oder - wie von der Schweiz für Treibstoffe angedroht - 210 SFr/t. Wenn schon Aufforstungsprojekte befürwortet werden, sollte man sich vergegenwärtigen, daß um etwa 3,3 t Kohlenstoff pro Jahr und BRD-Bürger zu binden, 10-20.000 m² Wald benötigt werden. Ein mittelgroßer Baum verdunstet etwa 40 l Wasser pro Tag - und Wasserdampf bringt bekanntermaßen noch mehr Treibhauseffekt! Da ist ein 1300-MW-KKW schon besser, entspricht die CO2-Reduktion doch etwa 180 Mio (!) Bäumen. (...)

Dipl.-Ing. Peter Dietze:
Nein zu CO2-Zertifikaten! - Neues vom Öko-Narrenhaus
(...) Wie sinnlos die von Rot/Grün für die "Modernisierung" Deutschlands für unabdingbar erachteten Energiesteuern mitsamt "Energiebezugsscheinen" gemäß Kyoto-Konzepten sind, zeigt eine Rechnung von Tom Wigley (NCAR): Würden alle Industrienationen ihre Reduktionsverpflichtungen erfüllen, so ergäbe das bis 2050 lediglich 0,07 C - was auf keinem Thermometer ablesbar ist [Geophs. Res. Lett. 25, 2285-2288 (1998)]. Da die IPCC-Leute bekanntlich mit zu hohen Sensitivitäten rechnen, kann man getrost davon ausgehen, daß es nur etwa 0,02 C wären (...)

Wilhelm Dietzel:
Energiepolitik für das 21. Jahrhundert
Eigenverantwortung und marktwirtschaftliche Lösungen - Freiwillige Selbstverpflichtungen statt Regulierungen - Chancen, Herausforderungen und Antworten - Grundlinien einer nichtsozialistischen Umweltpolitik, die Ökonomie und Ökologie zum beiderseitigen Nutzen vernetzt

Heinrich Duepmann:
VGL-Technischer Newsletter 03-06, wegen der Wahl vorgezogen. Aktuelle Information zu Strom- und Windkraft-Zahlen 2005 von Sturmlauf.de
(...) Frau Hustedt reklamiert für sich Experten-Kompetenz und hiermit wird sie auch in der Öffentlichkeit gehandelt. Sicher muss man ihr zubilligen, sich in dieses Thema für einen Politiker in einer erheblichen Tiefe eingearbeitet zu haben. In Ihrem Vortrag auf der Deutschen Gesellschaft für Kerntechnik, den man im übrigen unter der Adresse www.kernergie.net als Realplayer-Format findet, offenbart die Dame allerdings durchaus ihre Inkompetenz. Im übrigen outet sie sich dort auch als "Gläubige". Sie spricht durchaus kritische Punkte der "Grünen" Energiepolitik an, kommt dann allerdings auf Grund von Nichtwissen (und hier unterstellen ich nicht Lüge, wie ich es bei Trittin immer vermuten würde) zu genau verkehrten Ergebnissen: (...)

Edgar Gärtner:
Treibhaus der Phantasie oder geistiges Gefängnis? - Über Sinn und Unsinn mathematischer Klimamodelle
(...) Die Unterzeichner des Kioto-Protokolls tun vermutlich auch gut daran, ihre Versprechen nicht allzu ernst zu nehmen. Denn die Beweislage in Sachen Klimaentwicklung ist bei weitem nicht so eindeutig, wie interessierte Kreise vorgeben. Die seit 1958 auf dem erloschenen Vulkan Mauna Loa auf Hawaii aufgezeichnete Kurve des Anstiegs der CO2-Konzentration der Atmosphäre mit ihrem charakteristischen, durch die Jahreszeiten der Nordhemisphäre bedingten Sägezahnmuster (Abbildung) ist die einzige unumstrittene Datengrundlage, auf die sich die Computermodelle des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) am Hamburger Max-Planck-Institut (MPI) für Meteorologie und anderer Großforschungseinrichtungen stützen. Schon die Angaben über die möglicherweise mit dem CO2-Anstieg zusammenhängende Entwicklung der Durchschnittstemperatur über den Landflächen des Globus sind äußerst umstritten, denn sie stützen sich auf ein Netz meteorologischer Messstationen, das nicht zum Zwecke der Klimaforschung, sondern für die regionale Wetterbeobachtung, zum Beispiel in der Umgebung von Großflughäfen eingerichtet wurde. Die Messstationen befinden sich deshalb überwiegend in der Nähe großstädtischer Wärmeinseln. Es ist wohl kein Zufall, dass die insgesamt zuverlässigeren Satellitenmessungen für die letzten Jahrzehnte keinen eindeutigen Temperaturtrend zeigen. (...)

Martin Lohmann:
Leben aus den Wurzeln - Ein Aussteigerbuch aus dem neunzehnten Jahrhundert wurde neu aufgelegt / Die Zivilisationskritik erscheint auch heute nicht unzeitgemäß
(...) Thoreaus Gegenentwurf bestand in einer „Ökonomie des Lebens“, in deren Mittelpunkt er die Frage stellte, ob der Mensch nicht auch mit weniger materiellen Besitz glücklich werden könnte. Seine Antwort darauf lautete: „Ein Mensch ist so reich wie die Anzahl der Dinge, auf die er verzichten kann.“ Das Ideal seiner Vorstellungen fand er in der Vollkommenheit der Natur verwirklicht, zu der der Mensch in einem engen Verhältnis steht und auf die er sich zurückbesinnen sollte, anstatt sie gedankenlos auszubeuten. In einer vereinfachten Lebensweise sah er den Schlüssel für die Fähigkeit des Menschen, über sich hinauszuwachsen und glücklich zu werden. (...)

Dirk Maxeiner:
Ist der Treibhauseffekt wirklich auf menschlichen Einfluß zurückzuführen? Zweifel sind angebracht
(...) In den Rechenzentren der Klimaforscher wachsen Wissen und Ratlosigkeit. Die Wissenschaftler haben alle Hände voll zu tun, den Launen der Natur zu folgen. Der letzte Rückzieher erfolgte aufgrund einer simplen Entdeckung: Smog der Städte und Rauch der Brandrodungen schirmen das Sonnenlicht ab. Das kühlt die Erde. Nach dieser Erkenntnis wurden die Klimavoraussagen 1995 deutlich zurückgenommen. Daraufhin stimmten sie auch mit dem tatsächlichen Klima überein. Jetzt stellt sich jedoch heraus: Die kühlende Wirkung der winzigen Partikelchen in Smog und Rauch liegt wahrscheinlich nicht bei dreißig, sondern höchstens bei zehn Prozent. Damit dürfte das mühsam austarierte Rechengebilde wieder wanken: Weniger Kühlung heißt höhere Temperaturen - aber die gibt es in diesem Masse nicht. Klimaforschung wie im Maggi-Kochstudio? (...)

Dipl.-Ing. J.W. Müller:
Klimalüge? Wissenschaft-Politik-Zeitgeist
Die Überschrift hätte sinnigerweise auch Treibhausklimakatastrophe lauten können, denn die Katastrophentheoretiker fahren voll auf CO2 ab, besonders die politisch ausgerichteten mit ihren zahlreichen Sekundanten auf Ortsgruppenniveau, um der Mehrheit das Fahren auszutreiben. Ist die Ozonkampagne doch fehlgeschlagen - das Wetter 1997 hat nicht so richtig mitgespielt, und den Fahrverbotsgrenzwerten fehlt die ideologische Quantität -, so bietet sich CO2 als viel schlagkräftigere Waffe an, auch glaubwürdiger, so doch Kanzler Kohl den Volksfeind Nummer 1, das CO2, selbst zur Chefsache machte. Der Liter Benzin für DM 4,30 DM, so lautet das Greenie Wahlprogramm für die Schlacht 1998; warum nicht gleich 14,30 oder 143,00 DM, denn wer nicht hören will, muß fühlen! Ohne Ausgabe von Spritgutscheinen dürfte allerdings bei dem nächsten Wendlandhappening selbst der harte Kern das häusliche Hanfpfeifchen bevorzugen, es sei denn, die fünfundzwanzigste Notverordnung der Regierungsgewalt sieht Freitanken für staatswichtige Anlässe vor. (...)

Dipl.-Ing. Theo Romahn:
Beginnt die Herrschaft der Verweigerer? Deformiert erneut ideologisches Denken deutsche Politik? - Die politische Blindheit regierender christlicher, sozialer und liberaler Demokraten
(...) Der rationale Wiederaufbau-Zukunfts-Optimismus von christlichen, sozialen und freien Demokraten versinkt in einer steigenden Flut weitgehend irrationaler Angstpsychosen, erzeugt von extremen ideologischen Randgruppen, die vorgeben, durch Leistungsverweigerung ein neues Paradies, diesmal ein ökologisches, errichten zu können. Warum diese grüne Ideologie Anhänger findet, nachdem in der Vergangenheit im Namen politischer Ideologien viele Millionen Menschen grausam ermordet wurden, ist ebenfalls für viele unerklärbar. Das Versagen der politischen Bildungsinstitutionen dürfte eine von vielen Ursachen sein. Es gibt weitere Erklärungsversuche, die aber kaum befriedigen (...)

Dipl.-Ing. Theo Romahn:
Die Grünen - Der sichere Weg in die Katastrophe - 280 KB
Text als ZIP-Datei: Die Grünen - Der sichere Weg in die Katastrophe - 80 KB
(...) Man wollte im großen Geschäft mit der Macht endlich mitmischen. Der dazu notwendige Marsch durch die Institutionen verlangte einen kräftigen Antrieb. Den wiederum konnte nur das bewährte alte Heilsbringerrezept entwickeln: Die Zukunftskatastrophe prophezeien, aber gleichzeitig den Rettungs- und Heilsplan anbieten. (...)

Dr. Werner Schnappauf:
Zukunftssicherung durch Kernkraft
(...) Ein Ausstieg aus der Kernenergie würde deshalb unsere Umwelt schädigen - unser Land und unsere Wirtschaft - und er würde zu einem Verlust an Arbeitsplätzen führen. Konkrete Folgen eines Ausstiegs wären: Er schaltet die sichersten Kernkraftwerke der Welt ab und importiert Strom aus Kraftwerken, die zum Teil dem deutschen Sicherheitsstandard nicht genügen. Im liberalisierten Strommarkt Europas sind unsere Nachbarn dankbar, wenn sie ihren Atomstrom künftig an uns verkaufen können. In Deutschland werden in einem gigantischen Arbeitsplatzvernichtungsprogramm 40.000 High-Tech-Arbeitsplätze zerstört. Der Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung begründet Entschädigungsforderungen von Frankreich und Großbritannien in Milliardenhöhe - Geld, das in der Förderung von alternativen Energien besser angelegt wäre. Allein die in Bayern angestrebte Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien von 10 auf 13 Prozent erfordert eine Investition in Höhe von 15 Milliarden Mark. (...)

Dr. Wolfgang Thüne:
Umweltphysik und Klimaforschung
Ökologie und Ökonomie müssen sich ideologischer Vereinnahmung entziehen - Ihre gemeinsamen Grundlagen finden sie in den meßbaren Zahlen und beobachtbaren Erfahrungen der Naturwissenschaften - Manche grünen Intellektuellen sind so stolz auf ihr abgehobenes Denken, daß sie sich vom Boden der Wirklichkeit immer weiter entfernen

Otto Wildgruber:
Skandalöse PRISMA-Sendung - Klima-Horroristen keine Ahnung von der Realität
Die Klima-Horroristen haben in dieser Sendung wieder einmal bewiesen, daß sie keine Ahnung von der Realität haben. Sollten sie doch, so bliebe nur der Schluß, daß ihre Charakterlosigkeit wohl grenzenlos ist. Als das Jahr 2000 von den Klima-Horroristen als das "heißeste" Jahr des Jahrhunderts deklariert wurde, gab es aus dieser Ecke auch gleich die begleitenden (pseudo)wissenschaftlichen Studien, die für Süddeutschland und Brandenburg eine Versteppung voraussagten. Das ist jetzt vergessen. Angesichts des Gegenteils - sintflutartigen Regenfällen - vergessen diese Klima-Horroristen ganz schnell ihre Aussagen von gestern und behaupten flugs das Gegenteil. Wie unseriös diese "Herren" sind, belegt ein kleiner Blick in die Historie, in diesem Fall in die des Dorfes Dormitz, in dem ich lebe. Viel Spaß bei der Lektüre. Vielleicht fällt auch bei dem einen oder anderen Ideologen danach der Groschen, obwohl ich dies aus meiner Erfahrung für eher unwahrscheinlich halte. (...)

Otto Wildgruber:
Eine wild gewordene Bürokratie plant Abzockerei des kleinen Mannes - Anmerkungen zum geplanten Handel mit sogenannten Treibhausgasen
Die Furcht vor den Folgen des Treibhauseffektes macht es möglich. Ist diese Furcht berechtigt? Politiker weisen gerne darauf hin, daß die überwiegende Mehrheit der Klimawissenschaftler diese Furcht für berechtigt halten. So wird der amerikanische Präsidentschaftskandidat Al Gore nicht müde darauf hinzuweisen, daß eine Mehrheit - 2500 Wissenschaftler in den USA - diese Auffassung vertritt. Was er nicht erwähnt ist die Tatsache, daß über 18000 Wissenschaftler in den USA gegenteiliger Ansicht sind. Ähnlich ist die Situation auch in Europa. (...)

EPOCHE-UND-UMWELT-DOKUMENTATION:
216 Kernkraftwerke in Europa
Zur Energieversorgung Deutschlands heißt es vollmundig in der Regierungserklärung von Bundeskanzler Gerhard Schröder: »Die Nutzung der Kernenergie ist gesellschaftlich nicht akzeptiert ... Das ist der Grund, warum wir sie geregelt auslaufen lassen werden.« Der Ausstieg aus der Kerntechnik wird also von Rot-Grün gleichsam als Auftrag des Wählers hingestellt. Die Meinungsumfrage der Forschungsgruppe Wahlen vom Januar 1999 zeigt jedoch ein völlig anderes Bild: nur 13 Prozent der Befragten sind für eine sofortige Stillegung, 76 Prozent sind dafür, vorhandene Kernkraftwerke weiterzunutzen. SPD und Bündnis-Grüne vollziehen mit ihrem Ausstiegsbeschluß - sofern sie sich nicht selbst schon von den eigenen Vorgaben distanzieren - folglich nur den Willen einer immer kleiner werdenden Minderheit. (...)

EPOCHE-UND-UMWELT-TECHNIKREPORT / Reginald Földy:
Müll als Kulturgut - ein Nachruf / Übervölkerung und Umweltplanung
(...) Deponien, auf denen alles zusammengekippt wird, sind Giftküchen. In den Boden werden schädliche Sickerwässer meist unbekannter Zusammensetzung und Wirkung entlassen. Chemische Reaktionen sind die Folge, manchmal zischt und brodelt es im Boden. Im Gegensatz dazu werden bei der thermischen Müllbehandlung - der sachgerechten Verbrennung - 98 Prozent der Schadstoffe vernichtet. Auch Gifte lösen sich bei höheren Temperaturen in ungiftige Atome auf. Das Volumen des winzigen Restes kann so weit reduziert werden, daß Deponien herkömmlicher Art eines Tages völlig überflüssig sind. (...)

EPOCHE-UND-UMWELT-KURZBERICHT:
Neue Bundesländer: Modernisierung fördert Gesundheit
(...) Den durchgreifendsten Erfolg innerhalb des Modernisierungsprogramms erzielte der Neubau von Braunkohlekraftwerken mit hohen Wirkungsgraden, hoher Brennstoffausnutzung und geringem Schadstoffausstoß. Beispiele sind Schkopau, Schwarze Pumpe und Lippendorf. Sowohl hier als auch bei den längerfristig weiterzubetreibenden Altanlagen zählt die Rauchgasentschwefelung zu den wichtigsten Umwelteinrichtungen. Sie scheidet außer Schwefeldioxid auch die Halogene Chlor und Fluor nahezu vollständig aus und erzeugt als Nebenprodukt Gips für die Bauindustrie. Neue Automatisierungs- und Emissionsmeßtechniken sowie eine Fülle weiterer Verbesserungen wirken sich zusätzlich positiv auf die Öko-Bilanz aus. (...)

Leitfaden für das Chaos:
Mit welcher Taktik grün-rote Technikfeinde ihre Gesprächspartner aufs Kreuz zu legen versuchen
Wenn man die Vorgangsweise von Vertretern technikfeindlicher Bürgerinitiativen in mündlichen Verhandlungen beobachtet, so drängt sich der Verdacht auf, daß sie sich von den in der Anarcho-Szene entwickelten 21 guten Tips für Einwender bei Anhörungen inspirieren lassen. Dort heißt es unter anderem: (...)

Epoche und Umwelt - Umweltforum:
Aus DDR-Umwelt-Altlasten werden Rohstoffe
Das Beispiel Rositz in Thüringen - Wiederverwertung der Inhaltsstoffe einer der größten Deponien der ehemaligen DDR mit dem AICHER-SCHLAMM-RECYCLING-VERFAHREN: aus Klärschlamm entstehen Öl und Koks - Aicher-Umwelttechnik weist den Weg zum Recycling: Die gewonnenen Sekundärrohstoffe finden in der Stahlerzeugung und in der Ziegelindustrie Verwendung: als Schlackebildner und als Brennstoff.

Vor über 50 Jahren:
Jagd auf Kohlenklau
Die jährliche Spinnstoff-, Wäsche- und Kleidersammlung versuchte aus dem Land noch den letzten Fetzen verwertbarer Textilien herauszuholen. Seit Jahren von den Rohstoffen der Welt abgeschnitten, war das Reich auf Erfassung aller zuhause auffindbarer Mittel angewiesen. Eine populäre Schreckfigur: "Kohlenklau", der Energieverschwender (Plakat links). In der Anleitung zum seinerzeit weitverbreiteten Spiel "Jagd auf Kohlenklau" heißt es: "Der 'Kohlenklau' ('KK') ist ein Bösewicht, der dem deutschen Volke schaden will. Er verschafft sich in jedem Haushalt Zutritt und versucht Kohle, d.h. Wärme, Licht- und Kraftstrom und auch Gas zu stehlen, also Dinge, die nicht nur der Haushalt, sondern auch unsere Rüstung dringend benötigt.


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