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(...) Wie sinnlos die von Rot/Grün für die "Modernisierung" Deutschlands für unabdingbar erachteten Energiesteuern mitsamt "Energiebezugsscheinen" gemäß Kyoto-Konzepten sind, zeigt eine Rechnung von Tom Wigley (NCAR): Würden alle Industrienationen ihre Reduktionsverpflichtungen erfüllen, so ergäbe das bis 2050 lediglich 0,07 C - was auf keinem Thermometer ablesbar ist [Geophs. Res. Lett. 25, 2285-2288 (1998)]. Da die IPCC-Leute bekanntlich mit zu hohen Sensitivitäten rechnen, kann man getrost davon ausgehen, daß es nur etwa 0,02 C wären (...) |
Nein zu CO2-Zertifikaten! - Neues vom Öko-Narrenhaus |
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Knapp 350 Wirtschaftswissenschaftler haben Umweltminister Trittin vor seinem Abflug mit deutscher Delegation zur COP-4 in Buenos Aires in einem offenen Brief aufgefordert, sich für den CO2-Zertifikathandel einzusetzen - um ein vermeintlich bedrohliches und teures Problem möglichst kostengünstig zu lösen. Solche Zertifikate entsprechen offensichtlich den Wünschen der USA und der europäischen EVUs (Energieversorgungsunternehmen, siehe z.B. den COP-4-begeisterten Beitrag von Peter Hollins - Vorstand der British Energy - in 'Economist' vom 13.6.98 sowie unter http://www.british-energy.com). Bemerkenswert ist, daß es obendrein zu den Zertifikaten noch Energiesteuern gibt oder geben wird - auf deren weitere Erhöhung und Erhebung (incl. MWSt.) solche Finanzminister wie Lafontaine wohl kaum verzichten werden. Nicht zu vergessen, daß unser Energiebedarf bereits jetzt mit ca. DM 90 Mrd. "bestraft" wird. Wenn Industrie, Verbände und sogar Einzelpersonen in den Zertifikathandel eingebunden werden (sollen) und der Brenn- und Treibstoffhandel Verkaufslizenzen erwerben muß - wer soll das organisieren, bezahlen, überwachen und sanktionieren? Wer soll überhaupt bestimmen, wieviel wir verbrennen oder autofahren dürfen - etwa ein weder durch Wahlen noch durch erwiesene wirtschafts- und klimawissenschaftliche Qualifikation legitimiertes IPCC-Gremium aus planetenrettenden Gutmenschen? Wie sollen denn neue Zertifikate (oder sollte man sie besser als Falschgeld bezeichnen?) ausgegeben werden - umsonst oder etwa gegen Bezahlung oder gar Bestechung oder Bedrohung? Das Hirnrissige ist, daß CO2-Zertifikate den CO2-Ausstoß eher erhöhen als senken, denn so können nicht genutzte Emissionskontingente genutzt werden und solange es genügend (freie) Zertifikate gibt, dürfte der Preis gering sein. Diesen Zustand haben offenbar die Befürworter vor Augen, wenn sie meinen, man könne ja kaufen was nötig ist. Aber das Desaster kommt, wenn die Menge, die sukzessive beschränkt wird, nicht ausreicht. Dann steigen die Preise ins Exorbitante, dann wird gehamstert, geschachert, betrogen, geklagt und abkassiert - und die Wirtschaft ruiniert. Wenn z.B. die Lufthansa kein Zertifikat ergattern kann, soll sie den Betrieb für ein Jahr einstellen und die Gehälter weiter zahlen? Wie soll ein Kohle-EVU Stromlieferverträge (zu Festpreisen!) mit der Industrie erfüllen? Was passiert, wenn z.B. ein Krankenhaus von Händlern wegen deren Lizenzüberschreitung im Winter nicht mit Heizöl beliefert werden darf - obwohl ihre Tanks voll sind? Es scheint, der Schwachsinn floriert im Öko-Narrenhaus! Haben etliche "Wirtschaftswissenschaftler" gänzlich den Bezug zur Realität verloren? Hat bisher keiner mitbekommen, daß selbst wenn wir bis 2090 volles Rohr fahren und alle förderbaren Fossilen verheizen, die CO2-Konzentration nur harmlose 548 ppm und die Erwärmung knapp das "mittelalterliche Optimum" erreicht? Siehe Tabelle 1 in "Der Klima-Flop des IPCC" unter http://www.wuerzburg.de/mm-physik/klima/cmodel.htm. Langensendelbach Wie sinnlos die von Rot/Grün für die "Modernisierung" Deutschlands für unabdingbar erachteten Energiesteuern mitsamt "Energiebezugsscheinen" gemäß Kyoto-Konzepten sind, zeigt eine Rechnung von Tom Wigley (NCAR): Würden alle Industrienationen ihre Reduktionsverpflichtungen erfüllen, so ergäbe das bis 2050 lediglich 0,07 °C - was auf keinem Thermometer ablesbar ist [Geophs. Res. Lett. 25, 2285-2288 (1998)]. Da die IPCC-Leute bekanntlich mit zu hohen Sensitivitäten rechnen, kann man getrost davon ausgehen, daß es nur etwa 0,02 °C wären ... Siehe hierzu auch den Artikel von Holger Heuseler "Klimakonvention neu überdenken" im Handelsblatt vom 26.8.98 S. 52 über die Aussagen von Prof. Patrick Michaels am 29.7.98 vor dem US-Kongreß mit dem Kernsatz: "Hierdurch gerät das Kyoto-Protokoll zu einem nutzlosen Anhängsel eines irrelevanten Vertrages" (http://www.junkscience.com/news3/michaels.htm) |