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(...) Der Mensch wurde Mensch, als er in doppelter Hinsicht lernte, die Natur zu beherrschen. Zum einen bändigte er seine Freßlust und legte im Vorgriff auf den Hunger im kommenden Winter Vorräte an. Zum anderen lernte er die blinden Kräfte der Natur beherrschen und für sich wirken zu lassen; er bändigte das Feuer. Vorsorge für künftig zu erwartende Notlagen und Feuer, die Nutzung der Bindungsenergie zwischen den zu Molekülen verbundenen Atomen, bildete die Grundlage aller bisherigen Zivilisation. (...) |
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Kernenergie, Gesellschaft, Umweltschutz |
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von Helmut Böttiger Die Entdeckung, daß zwischen den Teilen eines Atoms ungeheuer viel größere Energie gebunden ist als zwischen den Atomen eines Moleküls, eröffnete für die Menschheit ungeahnte neue Möglichkeiten. Bislang beherrschte Mangel die menschliche Lebenswirklichkeit. Mangel ließ sich nur mit Mühe und Fleiß und nur für einen, wenn auch wachsenden Teil der Menschen zeitweise überwinden. Welchen Mangel oder welcher Überfluß das Leben des Einzelnen bestimmte, machte den sichtbaren Unterschied zwischen den Menschen aus. Mangel ist ausschließlich die Folge von Knappheit an produktiver Energie. Denn die Verfügbarkeit über Energie bestimmt, wieviel Güter hergestellt werden können. Die friedliche Nutzung der Kernenergie verhieß das Ende des Mangels und damit auch der durch Mangel bedingten, also materiellen Unterschiede zwischen den Menschen. Als die Menschen anfingen, das Feuer zu bändigen, mußte animalische Angst überwunden werden. Der da bewirkte Nutzen hat die Menschen inzwischen eines besseren belehrt. Der Nutzung der Kernenergie stehen animalische Ängste nicht mehr entgegen, es sei denn sie werden künstlich geweckt. Zwar werden allerlei technische Probleme und Sicherheitsbedenken gegen die Nutzung der Kernenergie ins Feld geführt, doch der Mensch hat in seiner langen Geschichte gelernt, mit Gefahren, auch wenn sie ihm zuerst als ungeheuerlich erscheinen, umzugehen. Das war auch zu Beginn bei der Kernenergie so. Mögliche Gefahren können nie ein Argument bei einer prinzipiellen Entscheidung für oder wider eine Energiequelle sein. Inzwischen liefern Kernkraftwerke seit gut 50 Jahren erstaunlich sicher und zuverlässig Energie. Winzige Kraftwerke versorgen Satelliten im Weltraum und riesige Kraftwerke Haushalte und saubere Arbeitsplätze in Großstädten. Sie sind so sicher, daß seit gut 40 Jahren Soldaten in Kriegsschiffen problemlos auf ihnen schlafen. Um technisch noch nicht gelöste Schwierigkeiten geht es bei der Frage der Kernenergie nicht. Solche Probleme tauchen wie bei allen anderen Technologien immer wieder auf und regen Fachleute zu besseren technischen Lösungen an. Sie haben aber mit der Entscheidung um den Ausstieg aus der Kernenergie nichts zu tun. Werden sie doch herangezogen, so geschieht das in betrügerischer Absicht. Man will damit die grundsätzliche gesellschaftspolitische Weichenstellung vernebeln, um die es in dieser Frage geht. Der Ausstieg aus der Kernenergie stellt die Frage, wie wir uns als Mensch verstehen und entwerfen wollen. Umweltbetroffenheit und Kernenergieängste als ErsatzreligionWenn in Deutschland und anderswo die Angst vor der Kernenergie politisch gesiegt zu haben scheint, ist der Grund dafür nicht, daß die Deutschen oder andere besonders hinterwäldlerisch sind und sich technisch nichts Rechtes mehr zutrauen. Die Atomangst trägt unverkennbar Züge des »induzierten Irreseins«. Es stellt sich ein, wenn Menschen von ihrer geschichtlichen Herkunft abgetrennt werden und ihre Identität verlieren, wenn ihnen irrationale Schuldgefühlen eingeredet und wenn sie mit willkürlichen und unwägbaren Bedrohungen terrorisiert werden. In der Vergangenheit haben vor allem pseudoreligiöse Sektierer und Wanderprediger Menschen auf diese Weise in Angstzustände versetzt. Politische Regime wendeten zu diesem Zweck eher willkürlichen, unberechenbaren Terror an. Irrationale Angst ist seit Alters das Mittel, um aus Menschen Menschenmaterial zu machen. Dem dient heute der moderner Umweltschutz im allgemeinen und besonders die Verteufelung der Kernenergie. Der Ausstieg aus der Kernenergie wird in der Regel aus Gründen eines angeblichen Umweltschutzes gefordert. Umweltschutz ist dabei mehrdeutig. Bisher verstand man darunter ein redliches Bemühen, nicht unbedacht Abfall und Schadstoffe in die Umwelt gelangen zu lassen. Heute dient Umweltschutz dazu unbewußte, meist aus der Sorge um die wirtschaftliche Zukunft stammende Angst des Einzelnen in politisch gewünschte Bahnen zu lenken. Davon zeugen die von Medien und Politik zum Zwecke der »Bewußtseinsveränderung« bis ins irrationale übertriebenen Kampagnen um ein vorgetäuschtes Waldsterben, eine betrügerisch angedrohte Klimakatastrophe, den erschwindelten Einsturz des Himmelsgewölbes (Ozonloch) ebenso wie die Angst vor dem Atom. Die angeblichen Umweltkatastrophen unterscheiden sich nicht von den Höllenqualen, mit denen früher Bußprediger für ihre Auftraggeber in den Untertanen Gefühle der Schuld, der Ohnmacht und Zerknirschung weckten, um sie zur Buße (Umkehr oder Bewußtseinsänderung) zu bewegen. Dabei züchten sie sich aus den Verängstigten eine eigene Gefolgschaft von Verehrern, die ihnen im Bewußtsein, einer moralisch höherstehenden Schar von Auserwählten zuzugehören, die Arbeit abnehmen und ihrerseits anderen besondere Einschränkungen und Opfer predigen. Diese Seite des Umweltschutzes und der Angst vor Kernenergie ist aus den Methoden religiöser Bußpredigt hinreichend bekannt. Neu an dem pseudoreligiösen Theater ist, daß es zu ihrer Rechtfertigung nicht mehr auf den Auftrag einer über alle Realität erhabenen Macht zurückgreift, obwohl auch das vorkommt, wenn von "Mutter Erde" oder »der Natur« wie von einer Person die Rede ist. Meistens beruft man sich aber auf die »moderne Wissenschaftlichkeit«. Das ist möglich, weil die »moderne Wissenschaftlichkeit« im Gegensatz zur Wissenschaft dem Zugriff der Vernunft entzogen wird. Wegen ihrer angeblich so ungeheuren Komplexität und Unanschaulichkeit übersteigt sie das Verstehen der Einzelnen und soll nur noch einzelnen, von Politik und Medien "anerkannte" Experten zugänglich sein. Die Auswahl dessen, was als »wissenschaftlich gesichert« anerkannt werden darf, treffen die Medien. Dabei ist die Verkehrung der Wissenschaftlichkeit recht einfach zu begreifen. Bisher nannte man Wissenschaft, wenn Menschen mit einer neuen Theorie verblüffende Erfahrungen und Versuchsergebnisse in das Verständnis von der Welt einbauen konnten. Die neu gewonnene Theorie erlaubte es dann meistens auch, bestimmte neu erkannte Naturkräfte für die menschliche Produktion dienstbar zu machen. Das hat sich in der »modernen Wissenschaftlichkeit« nur etwas verschoben. Nun werden etwa neu gewonnene Theorien mit Hilfe formaler Methoden (Deductionen) zu Modellen ausgeweitet. Aus diesen Modellen werden dann nach Belieben oder öffentlichem Auftrag »mögliche« Konsequenzen abgeleitet. Stellte man die »möglichen« Folgen entsprechend verheerend dar, leuchtete ein, daß die neuen Theorien - so lange diese »Möglichkeiten« nicht "mit Sicherheit" ausgeschlossen werden können, nicht in nützliche technische Anwendungen umgesetzt werden sollten. Möglichkeiten können aus logisch zwingenden Gründen niemals mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Sie können "mit Sicherheit" nie sagen, daß die Nutzung der Kernenergie nicht krebserregend ist, sondern nur, daß sie das bisher nicht getan hat. Die Sicherheitsphilosophie der Kernkraftgegner- sowie der Umweltschutzbewegung fußt auf logischem Betrug. Die Kernenergie ist viel mehr das einzige bekannte Mittel, um Umweltschutz technisch wirksam betreiben zu können. Das ist leicht einzusehen: Unsere Erde ist ein fast geschlossenes System. Abgesehen von der ein- und wieder abgestrahlten Sonnenenergie kommt kaum etwas auf unseren Planeten hinzu und verschwindet auch kaum etwas. Was sich hier - mit oder ohne Zutun des Menschen - verändert, ist die Verteilung oder Konzentration bestimmter Arten von Materie (z.B. bei der Versalzung von Böden), oder die chemische Verbindungen zwischen den vorhandenen Elementen (z.B. wenn sich sogenannte Schadstoffe bilden). Beides, die Verteilung der Stoffe zu ändern oder unerwünschte Moleküle (Schadstoffe) chemisch zu lösen, hängt von der Menge und der Dichte (Schlagkraft) der verfügbaren Energie ab. Mit der Energie molekularer Bindungskräfte andere molekularen Verbindungen lösen zu wollen oder Stoffansammlungen verhindern zu wollen, verschiebt offensichtlich das Problem nur (z.B. wenn man CO2 wieder spalten wollte), ohne es zu prinzipiell lösen zu können. Kernenergie und wirklicher UmweltschutzErst die Nutzung der gut eine Million mal dichteren Kernbindungskräfte erlaubt es also, Umweltprobleme aktiv zu bewältigen. Aber gerade das wollen sogenannte Umweltschützer verhindern. Wenn man aber Umweltprobleme tätig angeht, verliert man die unbewußt daran geknüpfte Zukunftsangst. Sie läßt sich dann auch nicht mehr gesellschaftspolitisch nutzen. Welche Absichten können das verhindern wollen? Die Nutzung der Kernbindungskräfte verspricht, vor allem wenn die Kernfusion gemeistert ist, den Mangel an Energie und demzufolge an Versorgungsgütern zu beseitigen. Damit entfällt der bisher gültige und offensichtliche Unterschied zwischen Erfolgreichen und Erfolglosen, Mächtigen und Untergebenen, Reichen und Armen und entsprechend Guten und weniger Guten. Die Menschen würden sich demnach nur noch nach ihren körperlichen, geistigen und vor allem kreativen Fähigkeiten unterscheiden. Mit diesen läßt sich aber keine Besitzstandswahrung betreiben und keine ererbte Macht aufrecht erhalten. Machterhaltung und Machtausübung ist an Mangel und Mangelerzeugung geknüpft. Was beim einzelnen der Brotkorb, ist bei Völkern und Nationen die Energieversorgung. Wer über sie verfügt, kann bestimmen, was als Wohlverhalten belohnt oder als Fehlverhalten bestraft wird. Die bisherigen Energiequellen (Öl, Kohle, Gas) sind auf der Erde nicht nur ungleich verteilt, ihre Förderung und Zuteilung liegt zur Zeit in der Hand weniger Konzerne einer politischen Machtgruppe. Der Rohstoff der bisher nutzbaren Kernbindungskräfte Uran und Thorium ist zwar (im Unterschied zu dem der künftigen Kernfusion) auch nicht gleichmäßig in der Erdkruste verteilt. Die ungeheure Dichte dieser Energiequelle erlaubt es aber schon, Energievorräte für so große Zeiträume anzulegen, daß sich damit Länder vor wirtschaftlicher Erpressung schützen können. Vom Zugriff auf Energie wie auf Nahrungsmittel hängt die Möglichkeit eines Landes ebenso ab, sich und seine Bevölkerung zu versorgen und sich auf dem Weltmarkt zu behaupten. Knappheit ist nach herrschendem Recht die Grundlage der Preisbildung, wer höhere Preise erzielen will, muß für Knappheit sorgen. Energiesteuern sind ein Weg dahin. Was für Menschen wollen wir sein?Es geht bei der Kernenergie um mehr als internationale wirtschaftliche Konkurrenz und den Ausbau von Machtpostionen. Wie schon erwähnt, hängt von der Menge der zur Verfügung stehenden Energie ab, was und wie viel produziert werden kann. Wer über die Energiequelle verfügt, bestimmt über die Realität unserer Zukunft. Die bisherigen Energiereserven sind beschränkt. Daß sie sich bald erschöpfen werden, ist abzusehen, auch wenn noch neue Öl-, Kohle und Gasfelder entdeckt werden. Auch die eingestrahlte Sonnenenergie, die alle »natürlichen« Vorgänge auf diesen Planeten , wie Wasser und Luftbewegung in Gang hält, ist begrenzt. Die geringe Dichte (Schlagkraft) dieser Energiequelle und der damit naturgesetzlich gegebene niedrige Erntefaktor stellt sicher, daß bei ihrer wirtschaftlichen Nutzung nicht die erforderliche Energie freigestellt werden kann, um damit Grenzen des Wachstums, wenn sie sich bemerkbar machen, überwinden zu können. Die Beschränkung auf sogenannte »alternative« Energien daß unsere dynamische Industriegesellschaft in eine »stationäre Gesellschaft« umgewandelt wird, eine Gesellschaft deren produktive Grundlagen dann nicht mehr verändert und revolutioniert werden können. Antike Hochkulturen, waren solche festgefügte »stationäre« Gesellschaften, die sich aus sich selbstheraus nicht mehr ändern konnten. Sie mußten von außen eingestürzt werden, um im inneren Entwicklung zu ermöglichen. Natürlich sind die wirtschaftlich nutzbaren Kernbindungskräfte auf diesem Planeten prinzipiell endlich. Aber ihre Menge ist, vor allem wenn man die Kernfusion hinzunimmt, so unvorstellbar groß, daß ihr Versiegen für wirtschaftliche Nutzung im Gegensatz Erschöpfung aller anderen Energiequellen noch nicht abzusehen ist. Die auf Jahrhunderte hinaus unwahrscheinliche Unerschöpfbarkeit ist die eigentliche Quelle der Angst - und zwar für alle diejenigen, die an der Erhaltung von Knappheit Interesse haben. Ohne die friedliche Nutzung der Kernenergie wird es in absehbarer Zeit keine dynamische Industriegesellschaft geben, werden großtechnische Veränderungen, wird die Raumfahrt und die Kolonisierung des Sonnensystems nicht möglich sein. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie wird »das Ende der Geschichte« festgeschrieben, das Francis Fukuyama, Direktor im Planungsstab des US Außenministerium ankündigt. Mit dem Ende der Geschichte endet aber auch der menschliche Mensch. Menschlich ist am Menschen die Fähigkeit, immer dann, wenn sich Grenzen des Wachstums einstellen, diese durch neue produktive Möglichkeiten, durch die vernunftgemäße Dienstbarmachung neuer Naturkräfte zu überwinden. Dadurch ist es ihm nicht nur gelungen aus der chaotischen, sinnlos Leben verzehrenden Wildnis, der er ausgeliefert war, eine lebenerhaltende und fördernde Kulturlandschaft zu machen. Er hat als einziges Lebewesen dieses Planeten sich und seine Lebensweise selbstbewußt und vernünftig verändert. Es ist ihm gelungen, pro Kopf aus einem immer kleineren Stück Boden einen immer weiter ausgebauten Wohlstand zu schaffen. Unmenschlich wird der Mensch, wenn er auf diese schöpferische Fähigkeit verzichtet, sich wie alles Getier an den ihm aufgrund seiner bestimmten Lebensweise fest zugewiesenen Platz in der Natur zu halten und sich darauf zu beschränken. Er gerät dahin, wenn er seinen schöpferisch gestaltenden Willen aufgibt und durch einen rein auf das eigene individuelle Überleben zielenden animalischen Selbsterhaltungstrieb ersetzt. Das Zeichen und Mittel der Selbstaufgabe ist, was Karl Marx und John Stuart Mill jeder auf seine Weise zum gleichen Zweck geformt hatten, die »Abschaffung des Staates«. Der Staat als der vereinigte Wille einer Gesellschaft, den eigenen Entwurf der Zukunft für sich zu verwirklichen, wird durch Verwaltung ersetzt. Sie sorgt dafür, daß sich der einzelne möglichst reibungslos in einem ihn vorgegebenen Rahmen einfügt und darinnen beharrt. In diesem Sinne wird heute der Nationalstaat mehr und mehr durch übernationale Verwaltungsgremien (UNO, europäische Kommission udgl.) ersetzt. Demokratie ist nicht mehr die Form, wonach möglichst jeder mit einer vernünftige Idee, diese in die gemeinsame Willensbildung zur Lösung anstehender Probleme einbringen kann. Die moderne Massendemokratie ist die Form, wonach eine möglichst weitgehende Zustimmung aller zu einer vorgegebenen Politik mit Hilfe staatlich finanzierter Parteien erzielt werden kann. Umweltschutz, wie er zur Zeit von Politik und Medien zelebriert wird, ist die ideale Ideologie einer solchen »stationären Gesellschaft« und die Verteufelung der Kernenergie bietet die Gewähr dafür, daß sie im wesentlichen (die Erscheinungsweise mag sich beliebig wie sogenannte moderne Kunst oder Moden ändern) bestehen bleibt, wie sie ist. Ohne die Nutzung der Kernenergie, werden Grenzen des Wachstums nicht mehr überstiegen werden können und wird - trotz ständig wechselndem modischen Firlefanz - alles beim Alten bleiben. Vorwärts von Fall zu Fall»Progressiv« an der Grünroten Verteufelung der Kernenergie ist also nur der Wunsch, sich endlich von der Anstrengung schöpferischer, wissenschaftlich technischer Weiterentwicklung zu befreien. Damit befreit man sich auch von der einzigen Quelle der Freude und ersetzt sie sich durch den »Spaß« den eine stationäre, »nachhaltige« Solargesellschaft anbietet. Die spröden Hochkulturen der Geschichte waren alle solche stationären Solargesellschaften. Sie waren so fest gefügt, weil in ihnen nur etwa 5 % der Bevölkerung als Herrschende und deren Handlanger (Priesterschaft und Militär = Polizei) die Lebensweise von 95 % der Bevölkerung festlegten. Die Mehrheit der Bevölkerung wurde in der orientalischen Despotie (so heißen die nachhaltigen Hochkulturen auch) als Fellachen oder Kulis mehr oder minder in geistiger Umnachtung (»induziertes Irresein«) gehalten. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie sollen sich die Masse der Bevölkerung als mediengläubige Fernsehgucker nur noch »zu Tode amüsieren« dürfen (Postmann). Wie sich dafür die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit der Zeit entwickeln werden, muß sich erst noch herausstellen. |