d2.jpg 3 KB

Die konservative Informationsbasis im Internet

zur1.gif

Soziale Themen,
die uns alle angehen ...

"Mein Herz schlägt links, doch mein Kopf ist rechts und meine Brieftasche schon längst in Amerika!"
(André Kostolany in: Die Kunst über Geld nachzudenken, München 2000, S. 13)


Günther Beckstein:
Wieviel Zuwanderung braucht Deutschland?
Zuziehen sollten Fachkräfte, die wir brauchen, und nicht Migranten, die bloß uns brauchen - Schach dem Asylmißbrauch! - Wegen seiner hohen Sozialleistungen übt Deutschland unverändert eine magnetische Anziehungskraft auf Wirtschaftsflüchtlinge aus - Entscheidend ist die Sozialverträglichkeit der Migration - Wenn Kinder in einem Alter nachziehen, in dem sie erfahrungsgemäß in Deutschland keinen Schulabschluß mehr schaffen, dann braucht man sich über den Anstieg der Ausländer-Jugendkriminalität nicht zu wundern

Günther Beckstein:
Deutsche Identität und Rechtstradition bewahren
(...) Wenn es tatsächlich so wäre, daß die angesprochenen Integrationskonflikte mit einer massenweisen Paßverleihung an interessierte Ausländer zu lösen wären, dann würden wir in der Tat keine Sekunde zögern, hier zuzustimmen. Aber alle im In- und Ausland gemachten Erfahrungen sprechen dagegen. Beispiel Frankreich: Dort werden doch die Probleme mit algerischen Fundamentalisten nicht etwa dadurch gelöst, daß man ihnen zusätzlich die französische Staatsangehörigkeit verleiht. Ähnliches gilt für islamistische Fundamentalisten türkischer Herkunft, die bei uns ein riesiges Konfliktpotential darstellen. Heute haben wir noch die Möglichkeit, derartige Extremisten mit einem Betätigungsverbot zu belegen, weil in diesen Fällen das Ausländerrecht gilt. Notfalls können sie sogar ausgewiesen werden. Aber wenn sie ohne irgendwelche Integrationsleistungen die deutsche Staatsangehörigkeit haben, geht das nicht mehr. (...)

Johannes Doering:
Die Kirchen und die Zuwanderungsfrage - Die Grenze zwischen Menschen- und Bürgerrechten wird verwischt
(...) In bedenklicher und fragwürdiger Weise verwischen die Kirchen in ihrer gemeinsamen Erklärung die Grenze zwischen Menschen- und Bürgerrechten. Die Würde des Menschen als personales und soziales Wesen erfordere es, auch Ausländern politische Mitbestimmung und Bürgerrechte zu gewähren. Zum einen aber besitzen Ausländer ja durchaus Bürgerrechte: in den Staaten nämlich, deren Staatsangehörigkeit sie haben. Zugleich aber ist der politische und gesellschaftliche Status des Gastes, in dem sie hierzulande leben, kein Status geringerer Menschenwürde und minderen Menschenrechts, gerade wenn man die hohe biblische Wertschätzung der Gastfreundschaft bedenkt. (...)

Viktor E. Frankl:
In allen Völkern ist der Mensch eine Legierung aus Gut und Böse
(...) Dann sprach ich von der Vielfalt der Möglichkeiten, das Leben mit Sinn zu erfüllen. Ich erzählte meinen Kameraden davon, daß menschliches Leben immer und unter allen Umständen Sinn habe, und daß dieser unendliche Sinn des Daseins auch noch Leiden und Sterben, Not und Tod in sich mit einbegreife. Und ich bat sie, den Dingen und dem Ernst unserer Lage ins Gesicht zu sehen und trotzdem nicht zu verzagen, sondern im Bewußtsein, daß auch die Aussichtslosigkeit unseres Kampfes seinem Sinn und seiner Würde nichts anhaben könne, den Mut zu bewahren. Auf jeden von uns sehe in diesen schweren Stunden irgend jemand mit forderndem Blick herab, ein Freund oder eine Frau, ein Lebender oder ein Toter - oder ein Gott. Und er erwarte von uns, daß wir ihn nicht enttäuschen und daß wir nicht armselig, sondern stolz zu leiden und zu sterben verstehen! (...)

Viktor E. Frankl:
Gibt es lebensunwertes Leben? Was heißt "unheilbar krank"?
(...) Der Arzt als Arzt ist also gewiß nicht Richter über Sein und Nichtsein der ihm anvertrauten oder gar sich selbst ihm anvertrauenden kranken Menschen. Es steht ihm daher von vornherein nicht das Recht zu - und er dürfte es sich auch niemals anmaßen - ein Urteil über den angeblichen Lebenswert oder -unwert angeblich oder tatsächlich unheilbarer Kranker zu fällen. Wohin würde es führen, wenn dieses "Recht" (das er gar nicht hat) zu einem Gesetz erhoben würde (und sei es auch nur einem ungeschriebenen): Mit dem Vertrauen der Kranken und der Angehörigen zum ärztlichen Stande wäre es ein für allemal dahin! Denn nie wüßte einer, ob ihm der Arzt noch als Helfer und Heiler naht oder bereits als Richter und Henker. (...)

Otto von Habsburg:
Die Zukunft der Familie
(...) Ein führender Mandatar der Linken im Europäischen Parlament hat übrigens klar in einer Ausschußsitzung erklärt, das Ziel der Politik sei die Abschaffung der Familie. Er hat dies damit begründet, diese habe durch die Stellung der Eltern eine »autoritäre Struktur«. Sie müsse daher verschwinden, wenn man eine demokratische Welt schaffen wolle. Die Geschichte zeigt, daß die Zerstörung der Familie den Extremismus und das Ende einer echten Autorität fördert. Diese ist nämlich ein Element der Freiheit. Der Ersatz natürlicher Strukturen durch staatliche Behörden führt fast immer zum gesellschaftlichen Chaos. Werden die Eltern in der Erziehung der Kinder durch Beamte ersetzt, wie es die Gegner der Familie wünschen, ist dies die Vorbereitung für totalitäre Systeme. Man hat das bereits beim Nationalsozialismus erfahren. (...)

Friedrich August von Hayek:
Mit dem Eigentum begann der Fortschritt der Menschheit
Der Sozialismus ist intellektuell nicht einmal halb richtig, sondern ganz falsch - Die Rolle von Eigentum, Moral, Tradition und Religion - Auslese in der kulturellen Evolution - Privateigentum und Tausch standen am Beginn der Geschichte - Die falschen Prämissen und die Rückwärtsgewandtheit, die atavistischen Wurzeln sozialistischen Denkens

Robert Hepp:
Multa non multum - Kulturkritische Anmerkungen zur "multikulturellen Gesellschaft" - 160 KB
Robert Hepp: Multa non multum ... - als ZIP-DATEI - 58 KB
(...) weltoffen wie eine Straßenhure, die es mit jedem treibt ... Diese besondere Valenz des Wortes Kultur erklärt die Begeisterung, die dem Schlagwort in Europa und besonders in Deutschland entgegenschlug, als es vor fünfzehn Jahren von jenseits des Großen Teiches mit dem Ziel importiert wurde, damit eine bestimmte Politik, die die großzügige Aufnahme von Einwanderern befürwortete, werbewirksam zu propagieren. Vom propagandistischen Standpunkt ist die Redewendung MKG eine fabelhafte Trouvaille. Sie besitzt alle Vorzüge eines exzellenten Schlagwortes. Indem man als das eigentliche Ziel der genannten Wanderungspolitik eine MKG präsentiert, gibt man dem ganzen Vorgang eine Bedeutung, die weit über die platten demographischen, ökonomischen, sozialen und politischen Ursachen hinausreicht, die ihn ausgelöst haben und in Gang halten. Selbst die damit einhergehenden Veränderungen, die vom Mann auf der Straße als eher störend empfunden werden, erscheinen in dieser Beleuchtung im rosigen Licht. Durch die raffinierte Umdeutung wird die Einwanderung sogar gleich doppelt aufgewertet. Indem sie mit der Formel als Kulturelle Angelegenheit definiert wird, rückt sie bereits an die Spitze der Werthierarchie unserer Gesellschaft, und indem sie ein Vielfaches an Kultur vorspiegelt, wird sie quasi an die Spitze der Spitze lanciert. (...)

Ernst Hinsken:
Schafft Arbeitsplätze! Stärkt den Mittelstand!
Steuersenkungen als erster Schritt - Der Mittelstand darf nicht länger Prügelknabe der Nation sein - Wie falsche Politik die Wirtschaft bremst - Wer den Mittelstand schädigt, verringert damit automatisch die Beschäftigtenzahlen - In den neunziger Jahren haben drei Millionen mittelständische Unternehmen über zwei Millionen Arbeitsplätze neu geschaffen, sie sind der Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft - Die Benachteiligung kleiner Unternehmen in der Steuergesetzgebung ist zu beseitigen - Der Kaufkraftentzug durch verteuerte Ölimporte und die Ökosteuer muß ausgeglichen werden (...)

Detlef Kleinert:
Wiederkehr 2001: »Berlin - Hauptstadt der DDR«?
Honeckers Erben wollen ihre alten Büros wieder von innen sehen - Den Weg zur Macht ebnet ihnen die SPD - Ein Opfer des Terrorregimes der SED schrieb stellvertretend für Tausende: »Wer das erlebt hat in Bautzen II, in Hohenschönhausen und Waldheim, kann es nicht glauben, daß es deutsche Sozialdemokraten gibt, die sich in ihrer primitiven Machtgeilheit zu einer solchen Handlung hingeben. Geld in die Taschen stopfen, das ist alles, was sie können, diese Helfer der Folterknechte ...« - Das Ende von Schröders Masterplan, die politische Mitte für die SPD zu gewinnen (...)

Detlef Kleinert:
Klarstellung in Hessen: Deutschland ist kein Einwanderungsland
(...) Worum geht es? Die Multikulti-Ideologen sehen die Staatsbürgerschaft als eine Art Clubmitgliedschaft an und wollen sie all jenen hinterherwerfen, die sich - aus welchen Gründen auch immer - für den Verbleib bei ihrer angestammten Staatsangehörigkeit entschieden haben. Daß eine doppelte Staatsbürgerschaft Vorrechte, Privilegien und damit Ungerechtigkeiten schafft, daß dadurch die Deutschen, die ja normalerweise nur eine haben, zu Bürgern zweiter Klasse gemacht werden, daß so das Volk gespalten wird in "Nur-Deutsche" und "Auch Deutsche", interessiert offenbar nicht; es interessiert nicht, daß auf diese Weise die Integration der hier lebenden Ausländer erschwert wird, es interessiert nicht die Frage der inneren Sicherheit - oder haben wir den Kurdenterror der vergangenen Jahre bereits vergessen? Wollen wir wirklich türkisch-kurdische oder serbisch-albanische Kriege auf deutschem Boden? (...)

Vedat Kosal:
Wie europäisch ist die Türkei?
(...) Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Viele Kinder osmanischer Kaiser im 19. und 20. Jahrhundert waren äußerst musikalisch, spielten mehrere Instrumente und komponierten. Die jüngeren Generationen neigten zu klassischer europäischer Musik. Mit den Töchtern von Sultan Adülmecid begann die musikalische Karriere osmanischer Damen. Seine Tochter Fatma Sultan ("Sultan" heißt hier soviel wie kaiserliche Prinzessin) war Schülerin des Italieners Guatelli, der den Pascha-Titel verliehen bekam. Und eine Urenkelin von Abdülmecid, Kadriye Sultan, arbeitete nach der Ausweisung aus der Türkei (3.3.1924) als Klavierlehrerin in der Schweiz. Sie schrieb mehrere Werke für Klavier. (...)

Jürgen Liminski:
Das Humankapital Familie im Zeitalter der Dekadenz
Erziehungslohn? Neue Initiativen bringen frischen Wind in die familienpolitische Diskussion - Erwerbsarbeit und Erziehungsleistung - Es geht um Grundsätze und Werte, die in der CSU fest verankert sind, während in der CDU der Vordenker Kurt Biedenkopf bereits auffällt, wenn er Selbstverständliches offen ausspricht - Schöne neue rot-grüne Welt: aus einem Schulbuch in Nordrhein-Westfalen (...)

Martin Lohmann:

(...) Auch wer als unbefangener Zuschauer dem theistischen Ansatz des Intelligent Design“ nicht folgen mag, muß dennoch hiernach anerkennen, daß in der von den der etablierten Naturwissenschaft postulierten Abstammungslinie vom Tierreich zum Mensch eine bedeutende Lücke klafft, die die Evolutionstheorie bislang nicht befriedigend zu erklären vermag.(...)

Martin Lohmann/Frank Westphal:
Die Wiegen blieben leer
Die Frage der gelungenen Integration kulturferner Völker ist kein Problem der Neuzeit. Bereits für die Römer der Antike stellte sich dieses Problem als ein grundsätzliches der eigenen Existenzsicherung dar. Das Mißlingen war der Schlüssel zum Untergang des römischen Reiches in Westeuropa. Ohne die gegensätzliche demographische Entwicklung der antiken Völkerschaften Europas ist der Untergang des römischen Reiches nicht zu erklären. (...)

Martin Lohmann:
Leben ohne Fernseher - Ein Selbstexperiment
. (...) Um das Programm noch einmal Revue passieren zu lassen, zappe ich vorher noch einmal durch die Sender. Keine Sendung hält mich länger als wenige Minuten fest. So konsumierte ich meistens das Fernsehprogramm. Die Ausnahme bildet eine Folge der neuen Enterprise-Staffel auf Sat1. Die Werbepausen schließt der Sender mit dem Hinweis auf die neue Staffel Witz-Sendung "Schillerstrasse" - Comedy für Debile. Ich lande zwischendurch bei VIVA und MTV, zwei Sender, deren Werbeblöcke gelegentlich von Musikvideos unterbrochen werden. Hauptsächlich wird für Handy-Klingeltöne geworben. Die Jugendlichen sollen hierfür angeblich Unsummen ausgeben. Der größte Renner ist offenbar das singende Küken "Tweety", der Beweis, daß BSE jetzt auch auf Geflügel übertragbar ist.Phönix ist der Name eines einst vielversprechenden Senders, der sich in seinem Informationsangebot deutlich von allen anderen Sendern, aber vor allem von den Privaten abheben sollte. Die Erwartungen werden enttäuscht. Ellenlange Übertragungen von belanglosen Pressekonferenzen irgendwelcher Politiker sind die Regel. Ansonsten beschränkt sich das Programm in der Regel auf ein Thema: die deutsche Vergangenheit. Ich bin heute nicht abgehärtet genug für das Interview mit Ralph Giordano über sein Lieblingsthema "Die zweite Schuld". Sein Auftritt damals bei Erwin Böhme mit Jörg Haider hatte mir besser gefallen. ...

Gerard Radnitzky:
Tabus der Deutschen: Rede-, Denk- und Frageverbote
(...) Nicht einmal wissenschaftliche Fragen können in diesem geistigen Klima unbehindert diskutiert werden. Forscher tun gut daran, "PC"-heikle Themen zu vermeiden, besonders in "weichen" Fächern wie Historiographie, Politologie oder Anthropologie. Manchmal sind sogar ganze akademische Fächer gefährdet. Der Fall der Bevölkerungswissenschaftlerin Charlotte Höhn kann das exemplifizieren. Linksjournalisten hatten ihre Randbemerkungen zum Thema Gruppendifferenzen in Standard-Intelligenzleistungen als "rassistisch" diffamiert. Die "PC"-Inquisition kam auf Touren, ein faktisches Berufsverbot und Beschimpfungen folgten. Daß Intelligenz und andere Begabungen - analog zu körperlichen Merkmalen - auch genetisch bedingt sind, daran zweifelt kein vernünftiger Mensch. Aber es ist nicht erlaubt, es zu sagen - außer in kleinstem Kreis oder in lateinischen Vokabeln. (...)

Lutz Rathenow:
Rassismus öffentlich und privat
(...) Das drückt sicher die Grunderwartung an Ausländer aus. Sie sollen zeitweilige Gäste sein oder unauffällige Deutsche werden. Dem Konzept einer multi-kulturellen Gesellschaft steht man fassungslos gegenüber. Man hat ja ein paar Jahre gebraucht, um zu begreifen, daß das im Westen wirklich einige ernst meinen. Da wirkt sich das zweite konkrete Problem aus DDR-Zeiten aus. Es fehlen Wirklichkeitserfahrungen mit dem Anderen, Fremden. Es gab keine italienischen oder griechischen Restaurants, keine farbigen Besatzungssoldaten oder individuell ins Land einreisende Gastarbeiter. Es gab weniger ausländische Kultur auf jeder Anspruchsebene und weniger Reise- und Informationsmöglichkeiten für DDR-Bürger. (...)

Herbert Rauter:
Vom Zeitgeist beseelte Pharisäer: Die Evangelische Kirche in Deutschland
(...) An den Schalthebeln von Staat und Medien sitzen bekanntlich antibürgerliche, meist atheistische Linke, für die es keine höhere Ordnung und schon gar keine nationalen und patriotischen Werte mehr gibt. Insbesondere die Evangelische Kirche hat deren "gesellschaftskritischen" und "emanzipatorischen" Positionen seit der Nachkriegszeit unterstützt, um ihre Komplizenschaft mit dem NS-Regime vergessen zu machen. Die Wunsch- und Feindbilder der Linken sind verblüffend deckungsgleich mit denen vieler Diakone, Pastoren, Prälaten und Bischöfe aus der 68er-Schule. Sie verkünden, wenngleich salbungsvoller, was wir von SPD, PDS und Grünen ebenfalls hören. Häufig gehen die protestantischen Gutmenschen in ihrem typisch deutschen Selbsthaß und in ihren Geldforderungen für Minderheiten und Randgruppen noch über die Zumutungen der weltlichen Genossen hinaus. (...)

Dr. Edmund Sawall:
Soziale Leistungsgemeinschaft - Grundlage innerdeutscher Einheit seit Otto von Bismarck
(...) Der soziale Staat ist in die Krise geraten, weil er in sozialistischer Verkennung ausgehöhlt wurde. So stellte Arnulf Baring zu Recht fest: "Der Wohlfahrtsstaat ist inzwischen derart ausgeweitet worden, daß heute auch breite Schichten mit mittlerem Einkommen zu Nutznießern der sozialen Sicherungssysteme geworden sind. Der Sozialstaat ist nicht mehr nur auf besonders schwache Randgruppen und Bedürftige ausgerichtet. Er ist längst zu einem Transferstaat geworden mit dem Ziel der Umverteilung nicht von den Reichen zu den Armen, sondern von Menschen mit vergleichbarem Lebensstandard untereinander." (...)

Andreas Schneider:
Mehr Kinder - aktive Bevölkerungspolitik
Deutschlands Zukunft: Familienarbeit ist Dienst an der Gemeinschaft und muß von allen getragen werden - Daß Kinder zum »Armutsrisiko Nummer eins« geworden sind, ist ein Armutszeugnis für den Staat - Einerseits gilt es, den Zusammenbruch des Sozialgefüges zu verhindern, andererseits dürfen unsere Nachkommen nicht dem Gewaltpotential einer utopischen Multikulti-Gesellschaft ausgesetzt werden - Masseneinwanderung kann die notwendige Steigerung der Geburtenraten nicht ersetzen - Wie sich die Zahl der Abtreibungen verringern läßt - Großbritannien, Schweden oder die USA haben sich bei der gezielten Förderung ihrer eigenen Bürger größere Handlungsspielräume gesichert als Deutschland - Es wäre abwegig, wenn ein Staat auf Dauer akzeptieren würde, daß ihm das Verfügungsrecht über die eigene Kasse abhanden kommt ...

Prof. Faruk Sen:
Gebt der türkischen Regierung die Chance, westliche Rechtsnormen durchzusetzen
Argumente und Gegenargumente zum Entscheid der Europäischen Union, die Türkei vorerst nicht in die Beitrittsverhandlungen einzubeziehen - Die Türkei bleibt in der westlichen Gemeinschaft und fühlt sich als Teil der historischen und kulturellen Vielfalt Europas (...)

Rolf Stolz:
Grundelemente einer verantwortbaren Einwanderungspolitik
Wer sich freigemacht hat von den allzu billigen Phrasen und Totschlagargumenten einer sich jeder Verantwortlichkeit und Folgenabwägung entziehenden Gutmenschenphraseologie, wer aus bitterer geschichtlicher Erfahrung weiß, welche mörderischen Folgen ein vorgeblich volksnaher Populismus und ein vorgeblich menschenfreundlicher Utopismus haben können, der wird sich nicht blenden lassen durch die vielen rhetorischen Nebelkerzen, die die Befürworter einer schrankenlosen Zuwanderung werfen. Nein, es ist keine "Ausländerfeindlichkeit", ganz nüchtern danach zu fragen, welche Ausländer in welcher Zahl mit welchen Zielen und mit welchen Folgen in unser Land einwandern. (...)

Rolf Stolz:
Deutschland und das Morgenland
(...) Für sich genommen, auf sich allein gestellt, wäre das islamische Lager in Europa schon geschlagen, ehe es überhaupt seinen Vormarsch und seinen Angriff begonnen hätte. Allein gegen alle zu kämpfen scheitert in der Politik regelmäßig. Diese Gesetzmäßigkeit gilt nebenbei ganz ähnlich für die Deutschland-Bewegung, die auch nur im Zusammenwirken mit anderen gesellschaftlichen Kräften, als Katalysator und Ferment in einem größeren Ganzen wird Kraft entfalten können. Nur große Koalitionen, auf einen gesamtgesellschaftlichen Querschnitt gestützt, nur breitgefächerte Regenbogen-Bündnisse mit einem klaren Programm und einer starken Führung haben eine Chance, die Zustimmung der Mehrheit und die Macht zu erobern. (...)

Hans-Peter Uhl:
Wieviele und welche Ausländer braucht Deutschland?
(...) Deutschland hat den Ausländerzuzug so großzügig wie keine andere europäische Industrienation geregelt. Unsere Ausländerpolitik pendelt jedoch seit Jahrzehnten unentschlossen zwischen Vorstellungen der Rotation und Versuchen der Integration von Ausländern konzeptionslos hin und her. Die fehlende Weitsicht dieser Politik wird jetzt, nach dem Heranwachsen der zweiten und dritten Ausländergeneration, deutlich sichtbar durch deren Integrations- und Sozialisationsprobleme und durch den Anstieg der Jugendkriminalität in den Großstädten. Es wurde nicht erkannt, welch hohe Folgekosten ein kaum kontrollierter Ausländerzuzug nach sich zieht. (...)

Michael Wolffsohn und Thomas Brechenmacher:
Die selbstbewußten Deutschen - kein Volk von Untertanen
(...) Meistens erfüllen und erfüllten jene Bilder (eher Klischees) über "die Deutschen" einen tagespolitischen oder zumindest volkspädagogischen Zweck. Das gilt auch für die Gegenwart. Bilder und Aussagen über "die Deutschen" sind oft polemisch, verzerrend und karikierend oder oberflächlich jubilierend. Selten fußen sie auf harten Tatsachen, die zum Beispiel die Deutschen der - nun genau fünfzigjährigen Bundesrepublik von ihren Vorfahren im 19. und 20. Jahrhundert abgrenzen. (...)


zur1.gif Politische Bildung und Information Zähler