Die konservative Informationsbasis im Internet |
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von Wilfried Böhm Nach Auskunft der Bundesregierung an den CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Augustinowitz sind eine größere Anzahl der Autoren dieses Handbuches "im Zusammenhang mit linksextremistischen Bestrebungen bekannt geworden". An diesem antifaschistischen Denunziatinshandbuch arbeiten wiederum in trauter Eintracht sowohl die PDS-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke als auch der Professor und Extremismusforscher Wolfgang Gessenharter von der Universität der Bundeswehr in Hamburg mit, über den, wie man hört, die Bonner Hardthöhe mit Hinweis auf die wissenschaftliche Freiheit schützend ihre Hand hält. Im Lexikonteil dieses Handbuches wird unter der Überschrift "Deutschland rechtsaußen" festgestellt, daß der angehende PDS-Kandidat Schmähling Interviewpartner eines "Strategie-Organs der extremen Rechten" war, das immer wieder den "Brückenschlag zwischen rechten Funktionären und Theoretikern mit der rechten Jugend- und Skinszene" versuche. Interviewpartner einer ebenfalls "rechts" verorteten Zeitung, der "Jungen Freiheit", gewesen zu sein, genügte vor kurzem dem Hohepriester politischer Korrektheit Ulrich Wickert, in seinen von Zwangsgebühren gespeisten Tagesthemen den Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof "in das braun-trübe Licht" zu tauchen. Damit trat Wickert eine Treibjagd gegen den angesehenen Schultze-Rhonhof los, für dessen Buch "Wozu noch tapfer sein?" in der Zeitschrift "Die Bundeswehr" nicht mehr geworben werden darf und der selbst Kasernenverbot für Vorträge erhielt, um "unliebsame Diskussionen" zu vermeiden. Besonders pikant, daß eben von jenem Herrn Wickert in der "Jungen Freiheit" ein Interview veröffentlicht wurde, so daß eigentlich die politisch korrekte Selbstkritik Wickerts wegen "rechter Abweichung" oder "mangelnder Wachsamkeit" fällig gewesen wäre. Zu dem absurden Theater paßt, daß in dem Bundestagsausschuß zur Aufklärung rechtsextremistischer Vorfälle in der Bundeswehr zwei Abgeordnete mitwirken, die in Organisationen tätig sind, welche vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft wurden: die grüne Frau Buntenbach und der SPD-Mann Uwe Hiksch, die sich "antifaschistischen" Aktivitäten hingeben, was schon zu Zeiten des "Kalten Krieges" eine Tarnbezeichnung für kommunistische Umtriebigkeit war. Ebenfalls auf die Bühne dieses absurden Theaters gehört es, wenn ein unter vielen Bezügen auf das "Handbuch Deutscher Rechtsextremismus" entstandenes regionales Folgewerk, das eine ganze deutsche Region als "braun" denunziert und das von altkommunistischen Funktionären, die Spitzenämter in linksextremistischen Organisationen innehaben, mit Geleitworten versehen wurde, ausgerechnet aus dem EU-Fonds "Jugend für Europa" in Brüssel gefördert wird. Übrigens: Brüsseler Bürokraten fördern, wie der "Focus" kürzlich schrieb, auch deutsche Rechtsextremisten bei ihren Tätigkeiten in Schweden. Fazit dieser Absurditäten bleibt, daß dieser Wahnsinn seine Methode hat: Die historisch überholte politische Rechts-Links-Schubladisierung gibt Scharlatanen aller Art unendliche Agitationschancen, gestattet den kommunistischen Restbeständen das politische Überleben und schwächt den notwendigen Widerstand gegen rassistischen und neonazistischen Extremismus, da durch Denunziation der Konservativen als "rechts" das konservative politische Spektrum durch den Kampf aller "gegen Rechts" ausgegrenzt wird. Damit fehlt der Demokratie ein gewichtiger geistiger und moralischer Bestandteil, der zu ihrer Lebensfähigkeit gehört. Deren Zerstörung aber ist das bewußt angesteuerte Ziel des kommunistischen und das unbewußte Ergebnis des hemmungslosen Selbstverwirlichungswahns eines liberalistischen Extremismus. (Quelle: Das Ostpreußenblatt, Jahrgang 49, Folge 12, S. 1/2) | |||