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von Rolf Stolz
Wer sich freigemacht hat von den allzu billigen Phrasen und
Totschlagargumenten einer sich jeder Verantwortlichkeit und Folgenabwägung
entziehenden Gutmenschenphraseologie, wer aus bitterer geschichtlicher
Erfahrung weiß, welche mörderischen Folgen ein vorgeblich
volksnaher Populismus und ein vorgeblich menschenfreundlicher
Utopismus haben können, der wird sich nicht blenden lassen durch
die vielen rhetorischen Nebelkerzen, die die Befürworter einer
schrankenlosen Zuwanderung werfen.
Nein, es ist keine Ausländerfeindlichkeit", ganz nüchtern
danach zu fragen, welche Ausländer in welcher Zahl mit welchen
Zielen und mit welchen Folgen in unser Land einwandern. Nein, die offenen
Grenzen" sind nicht schon deshalb eine große Idee, weil im
privaten Leben Offenheit eine erwünschte Eigenschaft ist und
Grenzziehungen Menschen einengen oder sogar ums Leben bringen können.
Nein, wir haben nicht als Nation angeblicher Mordhelfer (siehe
Goldhagen) und angeblicher superreicher Dritte-Welt-Ausplünderer
(so die Primitiv-Variante rot-grüner Gesellschaftskritik) die
moralische Pflicht, jeden aufzunehmen und jede, auch die schofelste
Undankbarkeit von Neuankömmlingen mit Engelsgeduld zu ertragen.
Zweifelsohne ist es erforderlich, die Einwanderungsdebatte aus den
luftigen Höhen abstrakter Erörterungen zurückzuführen
auf den harten, steinigen Boden der Wirklichkeit. Es geht darum,
mehrere widerstreitende Werte in einem gesellschaftlichen Kompromiß
in ein akzeptables Verhältnis zu bringen:
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Da ist das Interesse der Einwanderer an einem materiell und
kulturell reichen, friedlichen, abgesicherten Leben, an Bewahrung
ihrer Identität und ihrer Überzeugungen.
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Da ist spiegelbildlich das Interesse der Einheimischen an eben
denselben Dingen. Und diese Einheimischen waren zuerst da, haben
deshalb mehr Recht als die Neuankömmlinge, und - da sie immer
noch die Mehrheit stellen - wahrscheinlich auf die Dauer auch mehr
Macht.
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Da sind Begrenzungen der materiellen Ressourcen und ökologische
Verletzlichkeiten unseres Landes.
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Da sind schließlich Begrenzungen der kulturellen
Bildbarkeit und Entwicklungsfähigkeit bei den Hiesigen und
den Hinzukommenden.
Für diesen Zielkonflikt gibt es keine perfekten Lösungsformeln
und keinen neutralen Schiedsrichter. Es führt kein Weg daran
vorbei, sich zu entscheiden und zu akzeptieren, daß in der
Politik wie im gesamten Leben jede Entscheidung (auch die falscheste,
auch die des Selbstmörders für den Selbstmord)
interessengeleitet und nicht frei von Egoismus ist. Allerdings gibt es
weitsichtige, die Interessen der momentanen Partner wie der momentanen
Gegner zumindest ansatzweise berücksichtigende Entschlüsse
und auf der anderen Seite selbstsüchtige und kurzsichtige, die
ohne Rücksicht auf die Umwelt und deren Retourkutschen ausschließlich
die eigenen kurzfristigen Wünsche berücksichtigen. Durch
solche Hauruck-Aktionen kann man sich zwar kleine akute Probleme vom
Hals schaffen, wird sich aber im Gegenzug riesige zukünftige
Schwierigkeiten ins Haus holen. Der amerikanische Einmarsch in Vietnam
und der sowjetische in Afghanistan sind prominente Beispiele für
eine solche narzißtische und selbstzerstörerische Politik.
Wie kann eine rationale, dem Wohl des deutschen Volkes verpflichtete
und die hoch und heilig geschworenen Amtseide tatsächlich
einhaltende Politik in Sachen der Zuwanderung aussehen?
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Wir müssen die Ausländer als reale Wesen nehmen, nicht
als idealisierte Opfer oder als dämonisierte Bösewichte
- in all der Vielfalt und Prozeßhaftigkeit ethnischer,
sozialer, kultureller und religiöser Gruppen. Jede rechtliche
Bevorzugung von Ausländern und jede öffentliche Sonderförderung
muß ebenso aufhören wie die widerwärtige
moralisierende Beweihräucherung, die noch den ausländischen
Kriminellen als Opfer der bösen Deutschen hinstellt.
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Wir müssen den Ausländern als die Alltagsmenschen
gegenübertreten, die wir alle nun einmal sind. Wir sind - von
sehr wenigen Ausnahmen abgesehen - keine Heiligen, Asketen, Büßer
oder quasigöttlichen All-Erbarmer. Wir sollten nicht
versuchen, etwas, das wir nicht sein können, mehr schlecht
als recht zu sein, sondern wir sollten sein, wie wir sind. Bei
aller Notwendigkeit, die Ausländer als Menschen, als Bürger
dieser Welt zu sehen - wir begegnen uns weder im Paradies noch im
luftleeren Raum, sondern in einem relativ kleinen Land mit relativ
begrenzten Möglichkeiten. Ein Teilen ist immer möglich,
aber wenn dies nicht freiwillig geschieht, werden, wie der Verlauf
aller geschichtlichen Versuche zur zwangsweisen Entreicherung der
Reichen beweist, am Ende die massenhafte Verweigerung von Hilfe,
die allgemeine Aufkündigung der mitmenschlichen Solidarität,
das allseitige Elend stehen. Was beim Teilen für den
einzelnen herauskommt, wie gern oder ungern geteilt wird, ist
stets abhängig von der Zahl der Bedürftigen und
Begehrenden, von ihrem Verhalten, von vorhergehenden Erfahrungen,
von Vorurteilen und Erwartungen, von wechselseitiger
Beeinflussung. Es ist kontraproduktiv, für mehr
Freigiebigkeit zu werben, wenn gleichzeitig immer mehr Hände
aufgehalten werden, wenn einige der um Hilfe Bittenden die Helfer
betrügen oder ihnen mit geballter Faust drohen. Kommen
zuviele, wird die Hilfsbereitschaft absinken auf den Nullpunkt
bzw. umschlagen in Angst, Bedrohungsgefühle,
Abwehrmechanismen. Dies bedeutet, daß im Interesse von
Mitmenschlichkeit und Solidarität deren mißbräuchliche
Ausnutzung (organisiertes Betteln, Einschleusen von Armutsflüchtlingen
usw.) unterbunden werden muß. Der Hunger in der Welt und die
Massenarmut müssen überwunden werden durch eigene
Anstrengungen der betroffenen Menschen und Länder, durch
gerechtere Austauschbeziehungen, durch Hilfe zur Selbsthilfe, die
vor Ort geleistet wird. Der Weg aus den Slums kann und darf nicht
über das deutsche Sozialamt führen, wenn wir nicht
riskieren wollen, riesige Wanderungsbewegungen anzufachen, die am
Ende nur noch mit Polizei und Militär zu bewältigen wären.
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Nur wer sich selbst liebt, wird andere lieben können. Nur
wer gut für sich selbst sorgen kann, wird gut für andere
sorgen. Eine gerechte deutsche Ausländerpolitik praktiziert
den aufrechten Gang, zeigt unverkrampftes Selbstbewußtsein,
ermuntert ihr Gegenüber nicht durch Schwäche und Zurückweichen
zu überzogenen Forderungen. Wir sind die Gastgeber, die Ausländer
sind die Gäste. Überall auf der Welt bestimmen die
Gastgeber die Umgangs- und Anstandsregeln, die Kleiderordnung bis
hin zum Kopfputz, die Modalitäten und die Dauer des
Aufenthalts. Natürlich hat der Gast das Recht, um eine Verlängerung
seines Aufenthalts zu bitten, um besondere Vergünstigungen -
auch darum, auf Dauer bleiben zu können. Aber es liegt am
Gastgeber, wie er dieses Ansinnen aufnimmt. Versucht der Gast, über
den Kopf des Gastgebers hinweg Anordnungen zu treffen, nimmt er
diesen in seinem eigenen Haus in Geiselhaft oder setzt er ihn gar
vor die Tür, dann kann man dem Usurpator nur viel Glück
wünschen. Auch wenn manchmal der Räuber seinen Raub
behalten kann - meist geht es schief. Siehe Napoleon, siehe
Hitler, siehe Saddam Hussein - der offensive Angreifer verliert in
neun von zehn Fällen am Ende den Krieg. Insofern spricht
unabhängig von allen moralischen Gesichtspunkten für die
Ausländer in Deutschland alles dafür, die Deutschen
nicht zu überfordern. Die Zuwanderer sollten Geduld haben,
auf Freiwilligkeit und Freundlichkeit der Mehrheitsbevölkerung
zu setzen. Sie sollten eher auf einige Illusionen und Rechte
verzichten, als alles zu riskieren.
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Eine Politik offener Grenzen und unkontrollierter Zuwanderung
ist selbstmörderisch. Sie bedeutet gerade für die
charakterlich am wenigsten gefestigten Ausländer eine ständige
Versuchung, sich in der Fremde auf Kosten anderer aushalten zu
lassen, statt sich im eigenen Land um dessen Zukunft zu kümmern.
Wer jeden einlädt, dauerhaft in Deutschland zu bleiben, der
heizt die ohnehin gegebenen weltweiten Wanderungsbewegungen noch
an, der erleichtert die Vertreibung mißliebiger
Minderheiten, der nimmt denen, die hier leben, ebenso die Heimat,
wie denen, die hierher kommen.
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Angesichts der für die öffentlichen Haushalte wie für
die Bevölkerungsmehrheit immer enger werdenden ökonomischen
Spielräume, angesichts der Massenarbeitslosigkeit unter den
Deutschen, vor allem aber angesichts der Tatsache, daß im
kleinen Restdeutschland die Grenzen der ökologischen
Belastbarkeit teils erreicht, teils überschritten sind, muß
jede weitere Zuwanderung begrenzt werden auf einige wenige
Gruppen:
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auf diejenigen Volksdeutsche, die in ihren heutigen
Siedlungsgebieten an Leib und Leben bedroht sind oder dort
aufgrund von Diskriminierung und Verfolgung eindeutig keine
Zukunft mehr haben,
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auf EU-Ausländer,
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auf Ehepartner von Deutschen und Kinder hier lebender Ausländer
bis zum dritten Lebensjahr, also bis zum Beginn des
deutschen Kindergartens, dessen Besuch bei einem Verbleiben
in Deutschland zur Pflicht gemacht werden sollte,
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auf Künstler, Wissenschaftler und andere
Spezialisten, deren Zuzug einen materiellen oder
immateriellen Gewinn für die deutsche Gesellschaft
bedeutet,
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auf anerkannte Asylbewerber, wobei das Asylverfahren
gestrafft werden sollte auf eine Regeldauer von wenigen
Wochen und befreit werden sollte von politischen Rücksichten
(etwa gegenüber dem Unrechtsstaat Türkei",
um Heiner Geißler auch einmal zustimmend zu zitieren)
sowie von bürokratischer Kleinkariertheit und
Kaltherzigkeit.
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Unter diesen Vorzeichen muß dafür gesorgt werden
(durch eine richtige Mischung aus gutem Zureden, öffentlichem
und diskretem Druck auf diplomatischen Wegen wie durch die Medien
wie im wirtschaftlichen und politischen Bereich), daß die
Regierungen oder Regime der Länder, in denen Volksdeutsche
und damit potentielle Aussiedler leben, ihren Verpflichtungen
nachkommen und daß in diesen Ländern - gerade auch
jenseits von Oder und Neiße - das Bleiben und die Rückkehr
der Deutschen gestaltet werden können. Damit werden viele,
die gewaltsam oder durch permamente Entrechtung vertrieben wurden,
in ihre alte Heimat zurückkehren - auch manche, die dauerhaft
dem Deutschtum entfremdet wurden und in Deutschland Fremde
geblieben sind.
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Falls es - z. B. in der Folge von Fluchtwellen aus Nordafrika
nach Frankreich - zu einer massenhaften Einwanderung von solchen
islamischen Ausländern nach Deutschland käme, die zwar
im Besitz eines EU-Passes sind, sich aber dadurch noch nicht auf
wunderbare Weise in Europäer verwandelt haben, müssen
geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Das gleiche gilt, wenn
in großem Stil gefälschte bzw. durch Bestechung
erworbene EU-Pässe zum Einsatz kämen.
Die Türkei, die nie ein europäisches Land war und nie
eines sein wird, hat im Bund der europäischen Nationalstaaten
nichts verloren - erst recht nicht angesichts der Tatsache, daß
diese polizeistaatliche Militärdemokratur sich weiterhin
weigert, die Kurden freizugeben und ihre Überfälle auf
Irakisch-Kurdistan einzustellen. Es wäre besser, die EU würde
die Hinhalte- und Schwindelverhandlungen mit Ankara sofort
abbrechen. Jener Minderheit türkischer Staatsbürger, die
sich selbst als Europäer begreifen, sollte Europa kulturell
und außenpolitisch seine Hilfe anbieten.
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Vor allem für die Europäer unter jenen Ausländern,
die langfristig in Deutschland leben, muß die Eindeutschung
im Sinne der Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit wie
im Sinne einer ethnischen Assimilierung umfassend erleichtert und
zu einer echten Alternative zum Verbleiben in der alten Staatsbürgerschaft
und im alten Volksverband gemacht werden. Dies erfordert Schritte,
die weit über den staatlichen Bereich hinausgehen. Zum
Beispiel wäre es äußerst hilfreich, wenn endlich für
die vielen hier bei uns lebenden orthodoxen Christen eine
orthodoxe Nationalkirche von Deutschland" geschaffen würde,
wofür es immerhin bereits Ansätze gibt. Dies würde
allen gläubigen Serben, Griechen, Russen usw. in Deutschland
ermöglichen, sich zwischen dieser deutschsprachigen
Einheitskirche und den Separatkirchen der nationalen Minderheiten
- und damit zwischen der Vergangenheit ihrer Eltern und der
Zukunft ihrer Enkel - zu entscheiden.
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Die jetzige Regelung des Familiennachzugs lädt zum
massenhaften Betrug ein und importiert Deutschland in großem
Stil Jugendarbeitslosigkeit, Jugendkriminalität, Zulauf für
unpolitische und politische Ethno-Banden wie die Grauen Wölfe".
Es kommen Jugendliche, die in der Regel weder ein akzeptables
Deutsch lernen, noch sich qualifizieren lassen für den
Arbeitsmarkt, noch sich mental und verhaltensmäßig einfügen
in die deutsche Gesellschaft. (Um zwei kleine Details zu nennen:
In einer Kölner Schule gibt es im Rahmen der gymnasialen
Oberstufe in einem Jahrgang noch gerade drei Deutsche. In Hannover
überfallen türkische Jugendliche Gleichaltrige, weil
diese ein kleines Kreuz um den Hals tragen.)
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Wenn der Ausbruch massiver ethnischer Konflikte zwischen
Deutschen und Ausländern verhindert werden soll, muß
die momentan unter Ausländern weitverbreitete Sozialhilfe-
und Selbstbedienungsmentalität sich ebenso ändern wie
jene vorherrschende Mischung aus weinerlichem Selbstmitleid und
aggressiven antideutschen Ressentiments, die aus dem angeblichen
Opfer-Sein das Recht ableiten will, die eigenen Ansprüche mit
allen Mitteln gegen das Gastland durchzusetzen.
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Die Prediger der offenen Grenzen und einer unkontrollierten
Zuwanderung verweigern - ihrem antidemokratischen Credo
entsprechend, im Besitz der alleinigen Wahrheit und die
intellektuell-moralische Elite zu sein - jede Volksbefragung und
Volksentscheidung in Sachen Ausländerpolitik. Eine vom
eigentlichen Souverän, dem deutschen Volk, langfristig
akzeptierte kontrollierte Zuwanderung setzt immer auch Rückwanderung
und Abwanderung größerer Gruppen und gezielte Rückführung
derjenigen voraus, die durch kriminelles und antisoziales
Verhalten die Rechtsordnung verletzt haben und nicht integrierbar
sind. Auf einige Jahre hin ist eine Art Zuwanderungsmoratorium,
also ein Zuwanderungsstop mit den genannten Ausnahmen ebenso wünschenswert
wie ein Ausreiseüberschuß.
Es muß eine Ende haben damit, daß die Rückkehrförderung
als Deportation" und Vertreibung" verächtlich
gemacht wird und daß gegen die notwendige Abschiebung aller
ausländischen Drogenhändler, Terroristen,
Schwerkriminellen, Wiederholungstäter gehetzt wird.
Abschiebung ist stets ein notwendiges Übel, sie wird immer
von einzelnen Irrtümern und bedauerlichen oder tragischen
Vorkommnissen begleitet sein, aber dies gilt für jede Art von
Justiz und menschlicher Gerechtigkeit. Wer auf Abschiebungen
verzichten will, kann mit demselben Recht die Abschaffung aller
Gefängnisse fordern. Er nimmt dann hundertfach die
Verantwortung auf sich für Drogentote, vergewaltigte Frauen,
Mordopfer.
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Die Zuwanderungspolitik muß untrennbar verbunden sein mit
Aktivitäten in anderen Politikfeldern. Um drei Bereiche zu
nennen: Eine kinder- und familienfreundliche Sozialpolitik, die
gezielt die Interessen der deutschen Mehrheitsbevölkerung
vertritt und dafür Sorge trägt, daß die Deutschen
nicht aussterben und ihr Anteil an der Bevölkerung im Lande
nicht abnimmt; eine rechtspolitische Offensive, die mit
juristischen, polizeilichen und erzieherischen Mitteln die Aktivitäten
des Ausländerterrorismus und die Propaganda des islamischen
Fundamentalismus abwehrt; eine offensive Verteidigung der
deutschen Sprache gegen deren Verballhornung und Überwucherung
mit Anglizismen; ein entschlossenes Verfechten unserer durch
Christentum und Aufklärung geprägten deutschen und europäischen
Kultur in allen Lebensbereichen; eine schrittweise Auflösung
der Ausländerghettos, dieser Brutstätten des
Fundamentalismus, der Kriminalität, der chauvinistischen
Deutschenfeindlichkeit.
Eine solche Politik durchzusetzen liegt im Interesse aller Deutschen
und aller Ausländer, die guten Willens und demokratiefähig
sind. Eine solche Politik durchzusetzen ist unerläßlich,
wenn wir unseren Enkeln Deutschland als Land der Deutschen, als europäische
Kulturnation, als wirtschaftlich starke und demokratisch verfaßte
Friedensmacht erhalten wollen.
c/o Herbig Verlag, Th.-Wimmer-Ring 11, 80539
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