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Theo Romahn,
1927 zu Königsberg in Ostpreußen geboren, ist Dipl.-Ing. Architekt und seit 1963 selbständiger Stadtplaner. Über Fachkreise hinaus wurde er einer breiten Öffentlichkeit 1969 durch seine 10 Thesen gegen den U-Bahn-Bau bekannt.

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Nadel, grün

Initiative automobile Gesellschaft e.V.

Seine Aussage von damals, "Nach Kriegführen ist U-Bahn-Bau - vergleicht man Kosten und Nutzen - die größte öffentliche Verschwendung, die in einem Land mit Vollmotorisierung denkbar ist", gehört heute zum Allgemeinwissen.

Romahn beteiligte sich an der Erforschung neuer Infrastruktursysteme. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten lag in der Integration individueller Transportmittel in den Stadtorganismus. "Städte, die diese Aufgabe nicht lösen, werden an Bedeutung ebenso verlieren wie jene, die im 19. Jahrhundert die Eisenbahn aussperrten."

Romahn warnte als erster vor der zu hohen Verdichtung städtischer Ballungsräume. "Alle Umweltschäden an Menschen, Tieren und Pflanzen sind auf zu hohe Konzentrationen von Wohn-, Industrie- und Verkehrsanlagen auf zu kleinen Flächen zurückzuführen. Der wirkungsvollste und für die Allgemeinheit preiswerteste Schutz für Mensch, Tier und Umwelt wird auf Dauer nur durch die Entballung der zu hohen Konzentrationen erreicht."

Als Publizist setzt sich Romahn für eine evolutionäre Zukunftsentwicklung ein, die dem Menschen dank neuer und besserer Technologien weitere Freiräume erschließen wird. In Büchern, Zeitschriften und Zeitungen sowie auf Vortragsreisen im In- und Ausland stellt Romahn Denkmodelle einer "realen Zukunft" zur Diskussion.

Von seinen zahlreichen Arbeiten für das Fernsehen sind drei Serien hervorzuheben, in denen er als Autor und Realisator Denkanstöße vermittelt hat : "Die automobile Gesellschaft", "Bauen und Wohnen" und "Raumordnung am Wendepunkt".

1981 stellte Romahn der Öffentlichkeit die von ihm gegründete Sammlungsbewegung "Initiative automobile Gesellschaft" vor. Das Motto der Initiative: "Selbst denken, planen und handeln."

Dipl.-Ing. Theo Romahn:
Beginnt die Herrschaft der Verweigerer? Deformiert erneut ideologisches Denken deutsche Politik? - Die politische Blindheit regierender christlicher, sozialer und liberaler Demokraten
(...) Der rationale Wiederaufbau-Zukunfts-Optimismus von christlichen, sozialen und freien Demokraten versinkt in einer steigenden Flut weitgehend irrationaler Angstpsychosen, erzeugt von extremen ideologischen Randgruppen, die vorgeben, durch Leistungsverweigerung ein neues Paradies, diesmal ein ökologisches, errichten zu können. Warum diese grüne Ideologie Anhänger findet, nachdem in der Vergangenheit im Namen politischer Ideologien viele Millionen Menschen grausam ermordet wurden, ist ebenfalls für viele unerklärbar. Das Versagen der politischen Bildungsinstitutionen dürfte eine von vielen Ursachen sein. Es gibt weitere Erklärungsversuche, die aber kaum befriedigen (...)

Dipl.-Ing. Theo Romahn:
Die Grünen - Der sichere Weg in die Katastrophe - 305 KB
Text im RTF-Format als ZIP-Datei: Die Grünen - Der sichere Weg in die Katastrophe - 80 KB
(...) Man wollte im großen Geschäft mit der Macht endlich mitmischen. Der dazu notwendige Marsch durch die Institutionen verlangte einen kräftigen Antrieb. Den wiederum konnte nur das bewährte alte Heilsbringerrezept entwickeln: Die Zukunftskatastrophe prophezeien, aber gleichzeitig den Rettungs- und Heilsplan anbieten. (...)


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