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pingreen.gif 1 KB Wahrheit über deutsche GULags wird gefälscht

Nach 1945 gelang es der sowjetischen Propaganda, die westlichen Historiker auf eine Sprachregelung festzulegen, als deren Ergebnis bis heute nicht vom Nationalsozialismus die Rede ist, sondern vom Faschismus. Diesen aber hat es in Deutschland nie gegeben, nur in Italien und Spanien. Hitler und seine Ideologen aber haben immer wieder zu Protokoll gegeben, daß es sich bei der NSDAP tatsächlich um eine (national}sozialistische Partei gehandelt hat. In der DDR wurde der Antifaschismus zum täglichen Ritual ohne Rücksicht auf die Tatsache, daß eine große Zahl von hohen Nazi-Bonzen in der SED untertauchten und nach der braunen rote Karriere machten.

Wie nicht anders zu erwarten war, entwickelte sich nach der Wiedervereinigung der gleiche Propagandabetrug noch einmal, nur mit dem Unterschied, daß sich heute alles ganz "demokratisch" abspielt. Die Unterwanderung der Opferverbände und Gedenkstätten durch PDS und frühere SED- und Stasi-Funktionäre hat ein gefährliches Ausmaß angenommen. So berichtet Prof. Dr. Rudolf Casper in einem Leserbrief an die FAZ, daß ein PDS-Mitglied in der Historiker- Kommission für die Gedenkstätte Sachsenhausen erst "auf sanften Druck" ausgetreten ist.

Was hat die PDS als Nachfolgepartei der SED-Verbrecher in einer Gedenkstätten- Vereinigung zu suchen, bei der es sich - wie in Sachsenhausen - von 1945 bis 1950 um eine Außenstelle des sowjetischen "Archipel GULag" gehandelt hat? Sachsenhausen war das größte Internierungslager der Internierungslager der Sowjetzone überhaupt. In knapp fünf Jahren des Bestehens überlebten von etwa 60 000 Inhaftierten nur 13000.

Die Fälschung beginnt schon damit, daß auf den Hinweisschildern, z.B. bei den Massengräbern von Mühlberg/Elbe, die von den Kommunisten ermordeten zunächst überhaupt nicht erwähnt wurden. Die Klagen darüber gingen bis zum Bundeskanzleramt. Die Bundesgeschäftsstelle der Kriegsgräberfürsorge in Kassel interessierte sich für den Fall und forderte Material bei einer Hvd-Mitarbeiterin an. Das Material, in zwei großen Briefen enthalten, kam in Kassel nicht an! Solche Fälle erleben wir fast täglich. Es werden in mitteldeutschen Postdienststellen jeden Tag Briefe unterschlagen. Das ist die Folge des Versagens der Politiker, die sich weigerten, Stasi- und SED-Funktionäre aus Post, Polizei und Verwaltung rigoros zu entfernen.

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