Die konservative Informationsbasis im Internet

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pingreen.gif 1 KB "Linksblick für Sachsen" - Ein Blatt für Betonköpfe

In Leipzig erscheint alle 14 Tage eine neue kommunistische Hetzzeitung im altgewohnten Stil des kommunistischen Klassenkampfes der Genossen: "Leipzigs Neue - Linksblick für Sachsen". Die Überprüfung von vier Ausgaben erbrachte, daß nicht wenige der in den Spalten des Blattes genannten Personen in den Mitgliedslisten der PDS oder in den Stasi-Akten der Gauck-Behörde verzeichnet sind.

Hvd ist den Spuren von einigen dieser Kommunisten nachgegangen und fand heraus: Joachim Bischoff und Ekkehard Lieberam spielen bei der PDS in Sachsen-Anhalt eine Rolle. Rudolf Nitsche gibt sich großrnäulig als Offizier im besonderen Einsatz (OibE) zu erkennen, ist aber in der Mitarbeiter- Kartei des MfS nicht verzeichnet. Eberhard Panitz war zu DDR-Zeiten als mitlaufender Schriftsteller unbekannt. Viel bekannter in Stasi-Kreisen ist dagegen Jürgen Schmidt, der es auf immerhin 15 Eintragungen in der MfS-Kartei brachte, Horst Schneider ist siebenmal vermerkt.

Ein strammer Stasi-Mann ist Josef Schwarz, der sich in einer Anzeige auch als solcher zu erkennen gibt. Doch bescheiden, wie er nun einmal ist, vergaß er sein Jahresgehalt von 50.250 Mark als Leiter der BVfS Erfurt anzugeben. Winfried Wolf erwähnt in seiner Anzeige nicht, daß er hauptamtlicher Stasi-Mann war. Vielleicht fragt mal einer nach, ob er identisch ist mit dem Winfried Wolf, der für die BVfS Neubrandenburg in der Abteilung "Briefkontrolle" saß.

Über den Inhalt dieser roten Propagandazeitschrift zu berichten, lohnt sich nicht. Nur ein Beitrag in Nr. 20/96 fiel auf: Ein Interview mit dem früheren Superintendenten und Leipziger Stadtpräsidenten a.D. Friedrich Magirius, dessen Nähe zur SED lange verborgen blieb. Die Tatsache allein, daß er dieses Interview gab, zeigt an, wie tief er gesunken ist. Die Regierungsverbrecher der DDR nennt der ev. Kirchenmann "eine überalterte Riege", die nichts mehr mitbekommen habe. Und im übrigen seien es "einfach die wirtschaftlichen Zwänge" gewesen, die zum Untergang der DDR geführt hätten. Das stimmt nahtlos überein mit dem Schönpredigen anderer ev. Kirchenführer, die das Stasi-Regime bis zuletzt im Sattel gehalten haben. Und es ist der unchristliche Beginn einer neuen Geschichtsfälschung, die den Linken in der EKD leicht über die Lippen kommt.

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