Die konservative Informationsbasis im Internet

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pingreen.gif 1 KB EPOCHE - Das Ideenmagazin Nr. 135

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MIT UMWELTFORUM
EPOCHE UND UMWELT

Ideenmagazin und "Argumente- und Informationsmagazin für Meinungsführer und Multiplikatoren" nannte Manfred Wörner (NATO-Generalsekretär 1988-94) die EPOCHE -
Ideen von heute sind Taten von morgen

135/QI/1998/22. Jahrgang

pingreen.gif 1 KB Karl Ludwig Bayer: Sophia Loren als Stabilitätskriterium Italiens

(...) Die Politik ist ins Virtuelle entrückt. Es wimmelt von Prognosen, die sich erst in zwei Jahren mit wissenschaftlicher Exaktheit prüfen lassen - wie die Ankündigung, bis zur Jahrtausendwende die Arbeitslosigkeit zu halbieren - und von Papierbergen, in denen die Wunschwelten von übermorgen beschrieben werden. Das arme Bundesverfassungsgericht ist damit wohl überfordert. Es könnte bloß noch bei Propheten und Wahrsagern Expertisen einholen, um beispielsweise zu einem Urteil darüber zu gelangen, ob der Euro nach dem Jahr 2002 zu höheren Inflationsraten führt. Es wird die Kläger voraussichtlich vertrösten und auffordern, erst das Eintreten des Schadensfalls abzuwarten - und dann erst zu klagen. (...)

pingreen.gif 1 KB Karl Ludwig Bayer: Zukunft in Freiheit - Schuldkult '98 - Sensationelle Feldstein-Analyse

(...) Der Schleier macht die Wahrheit erträglich. Bei der geplanten Währungsunion ist es die verbale Nebelwand, hinter der sich die nahe Zukunft - von Mai 1998 bis Dezember 2001 - verbirgt. Absehbar ist, daß am 2.5.1998 per Beschluß der Staats- und Regierungschefs der EU (wieder einmal) die Wechselkurse vertraglich festgelegt werden. Wenn man so will, bedeutet dies bereits die Einführung des Euro - jedoch nur als Parallelwährung mit fixem Wechselkurs -, wobei vom 2.5.1998 bis zum 1.1.1999 zunächst der schwindsüchtige ECU gleichsam als »stellvertretende Esperanto-Währung« Dienst tut. Er wird dann in der Silvesternacht 1998/99 auf Euro umgetauft. Die nationalen Währungen aber existieren bis Ende 2001 weiter - mit gefesselten Wechselkursen -, ziemlich ähnlich wie im gescheiterten Europäischen Währungssystem (EWS). Bis dahin ist alles möglich. (...)

pingreen.gif 1 KB Karl Ludwig Bayer: Beim Geldtransfer wird der Streit beginnen - Die Abschaffung der D-Mark im Spiegel neuer Bücher (Bruno Bandulet, Arnulf Baring)

Bruno Bandulet räumt in seinem Buch Was wird aus unserem Geld? unter anderem mit der für schlichte Gemüter erdachten Legende auf, eine europäische Einheitswährung werde für deutsche Urlauber im Ausland Vorteile bringen, da sie dann kein Geld mehr wechseln müßten. Bandulet weist nach, daß im Effekt das Gegenteil richtig ist: "Zu den Verlierern werden die deutschen Urlauber zählen, die sich dann nie mehr einen billigen Urlaub am Mittelmeer leisten können - und zwar wie in der Vergangenheit dann, wenn Lira oder Peseta gerade abgewertet haben." (...)

pingreen.gif 1 KB Wilfried Böhm: Die deutsche Sprache in Europa - Andere Völker setzen Maßstäbe

(...) Wenn aus einem Geschäft für Spielwaren und Kindermoden ein »Toy shop - Fashion für Kids and Teens« wird und die Deutsche Bahn AG für »Rail & Fly« wirbt und zu »Happy Weeks« und zum Service point bittet, dann gewinnt man den Eindruck, die deutsche Sprache wäre in Deutschland abgeschafft. Sixt-Budget ruft dazu auf: »Come on baby, drive my Ka«, Hogan meint: »Free Your Feet«, Marlboro will seine Zigaretten loswerden mit »Come to where the flavor is«. »Make the feeling last«, erhofft sich adidas, Philips bemüht sich mit »Let's make things better«, Falke-Strümpfe sind »For Tomorrow's People« und VW preist: »Diesel at it's best«. (...)

pingreen.gif 1 KB Walter Eckhardt - Finanzpsychologie: Steuerlast und Steuerrevolte

Die Finanzwissenschaft erblickt im ursprünglichen Beuteteilrecht der Sippe die Keimzelle des öffentlichen Finanzwesens. Der historische Verlauf der Entwicklung geht von einer freiwilligen genossenschaftlichen Darreichung zur Pflichtleistung. Steuerrecht ist öffentliches Eingriffsrecht. Art und Maß des Eingreifens werden nicht erst heute mit Empfindlichkeit registriert. Es weckt nicht nur historisches Interesse, daß Thomas von Aquin die Steuer unter dem Gesichtspunkt des Raubes würdigt und darüber meditiert, wie Raub ohne Sünde geschehen könne: nämlich nur solange, als der Monarch im Sinne des allgemeinen Wohls handelt (militat utilitati communi). (...)

pingreen.gif 1 KB Viktor E. Frankl: In allen Völkern ist der Mensch eine Legierung aus Gut und Böse

(...) Dann sprach ich von der Vielfalt der Möglichkeiten, das Leben mit Sinn zu erfüllen. Ich erzählte meinen Kameraden davon, daß menschliches Leben immer und unter allen Umständen Sinn habe, und daß dieser unendliche Sinn des Daseins auch noch Leiden und Sterben, Not und Tod in sich mit einbegreife. Und ich bat sie, den Dingen und dem Ernst unserer Lage ins Gesicht zu sehen und trotzdem nicht zu verzagen, sondern im Bewußtsein, daß auch die Aussichtslosigkeit unseres Kampfes seinem Sinn und seiner Würde nichts anhaben könne, den Mut zu bewahren. Auf jeden von uns sehe in diesen schweren Stunden irgend jemand mit forderndem Blick herab, ein Freund oder eine Frau, ein Lebender oder ein Toter - oder ein Gott. Und er erwarte von uns, daß wir ihn nicht enttäuschen und daß wir nicht armselig, sondern stolz zu leiden und zu sterben verstehen! (...)

pingreen.gif 1 KB Dr. Thomas Goppel: Umweltschutz ist Teil der Lebensqualität und der Attraktivität eines Standorts

(...) Umweltschutz ist auf der Prioritätenliste der Deutschen nach hinten gerutscht. Arbeitsplätze und soziale Sicherheit sind die vorrangigen Themen. Nur allzu schnell vergessen wir dabei, daß Arbeitsplätze, soziale Sicherheit und Umweltschutz miteinander verbunden sind. Das Gebot der Stunde lautet deshalb: Wir müssen die ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen verbessern - und das mit langfristiger Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen. Auf einen Nenner gebracht: Ohne Umweltschutz keine Entwicklung und ohne Entwicklung kein Umweltschutz. Bei uns darf es auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen keinen Stillstand in der Umweltpolitik geben. (...)

pingreen.gif 1 KB Otto von Habsburg: Unverzichtbare Eliten - Freiheit statt Gleichheit

(...) Nur zu oft wird der Begriff der Demokratie auch auf Unterricht und Erziehung ausgedehnt, wobei Gleichmacherei gemeint ist und die Verzerrung des Begriffes »Chancengleichheit« eine fatale Rolle spielt. Dies führt zu einer Verwirrung der Geister. Nivellierung erschlägt den Fortschritt und die Initiative - und führt zu einer Verknöcherung, wie sie insbesondere im Sozialismus beobachtet werden konnte. (...)

pingreen.gif 1 KB Gottfried Heller: Deutschland braucht Innovationen und mehr Aktien in Arbeitnehmerhand

Südstaaten wie Kalifornien und Bayern haben einiges gemeinsam und rücken zusammen. Beide stehen im vordersten Feld der Hochtechnologie-Entwicklung ihrer Nationen und können daher auf relativ niedrige Arbeitslosenzahlen und vor allem auf Erfolge bei der Neuschaffung von Arbeitsplätzen (1997 entstanden in Kalifornien 429.000 neue Jobs) verweisen. Jetzt wurde die Partnerschaft Kalifornien-Bayern durch ein Abkommen besiegelt. Kaliforniens Wirtschaftsminister Grissom unterschrieb es feierlich in München, nachdem sein Gouverneur Wilson die Kooperationsvereinbarung schon zuvor daheim am Pazifik unterzeichnet hatte. (...)

pingreen.gif 1 KB Botho Kirsch: Jelzins neue Formen von Zensur - »In Rußland ist alles käuflich«

(...) Zum Verhängnis wurde ihr der Nachdruck einer kurzen Notiz aus der Pariser Le Monde. Darin wurde, gestützt auf Zeugenaussagen vor einem amerikanischen Senatsausschuß, das Privatvermögen des russischen Regierungschefs Viktor Tschernomyrdin, der bis zur Übernahme seines hohen Amtes vor fünf Jahren Chef des Erdgaskonzerns Gasprom war, auf fünf Milliarden US-Dollar geschätzt. Prompt verweigerte Tschernomyrdin seine Unterschrift unter einen Jahrhundertdeal, der dem Erdölkonzern Lukoil, Großaktionär der Iswestija einen 270-Millionen-Dollar-Profit eingetragen hätte. Lukoil revanchierte sich mit dem Aufkauf von Belegschaftsaktien der Iswestija, um einen Wechsel an der Redaktionsspitze herbeizuzwingen. Chefredakteur Igor Golembiowski und sein Redaktionsteam konterten mit der Verpfändung ihrer Anteilsscheine an die Oneximbank, die damit zum Mehrheitsaktionär wurde. Ein zur Beruhigung der aufgebrachten Öffentlichkeit erlassenes Redaktionsstatut erwies sich als fauler Trick, der Golembiowski seinen Posten und der Redaktion die Unabhängigkeit kostete. (...)

pingreen.gif 1 KB Detlef Kleinert - Hauptstadt Berlin: Wächst zusammen, was zusammengehört?

Drehscheibe im Zentrum Europas mit großen Chancen - Dennoch Gefahr der Verwahrlosung: »Die Straftäter glauben, sie können machen, was sie wollen« - Rechtsfreie Räume - In tiefer Sorge um das Wohlergehen der Kriminellen und nicht der bedrohten Bürger - Tabuthema: Synthese von Arbeitslosigkeit und Ausländern (...)

pingreen.gif 1 KB Martin Knick: Rußlands erfolgreiche Historisierung - Schuldkult nicht gefragt

(...) Die vage Möglichkeit, daß Stalin nur Einschüchterungsversuche unternahm, ohne schon 1941 losmarschieren zu wollen, gibt den Historikern noch ein wenig Interpretationsspielraum. Die Russen nutzen ihn, um sich erneut als reine »Opfer des deutschen Überfalls« darzustellen. Dies bietet zum einen die Chance, im eigenen Land ein positiveres Geschichtsbild zu vermitteln und sich gegen »Nestbeschmutzer« abzugrenzen, zum anderen erleichtert es die Verhandlungen mit Deutschland, das auch 1998 weiter zur Kasse gebeten wird. Je schuldzerknirschter sich die Deutschen fühlen, um so eher geben sie den Russen Geld. Es funktioniert - der Rubel rollt. (...)

pingreen.gif 1 KB Hans Koerper: Respektlose Betrachtungen / Entwicklung findet nicht statt - warum?

(...) Wo immer in tropischen Gebieten bedeutende kulturelle Leistungen entstanden sind, ist dies auf den Ersatz des sonst wirksamen Zwanges der Natur durch den Zwang der herrschenden Kasten zurückzuführen. Die unter unmenschlichen Bedingungen von Herrschern und Priestern erzwungenen bedeutenden technischen Leistungen der präkolumbianischen Zivilisationen - von Kulturen mag man angesichts der völligen Abwesenheit humaner Elemente nicht sprechen - sind hierfür ein ein beredtes Zeugnis. Ein Kennzeichen dieser nicht von der Natur, sondern von Menschen erzwungenen Entwicklungen ist deren vorübergehende Dauer. Menschlicher Zwang endet nach kürzeren oder längeren Perioden, Zwang der Natur besteht fort. So findet man einerseits Kulturen, die sich immer wieder erneuern - wichtigstes Beispiel Europa - und andererseits solche, die immer wieder Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende lang darniederliegen - Beispiele Burma, Sri Lanka, Ägypten. (...)

pingreen.gif 1 KB Hans Koerper: Wie Du mir, so ich Dir - und umgekehrt / Essay über die Reziprozität in internationalen Beziehungen

(...) Man weiß zum Beispiel im Auswärtigen Amt - oder sollte es wissen, denn zu diesem Zweck haben wir schließlich Botschaften -, daß deutsche Staatsbürger in bestimmten Ländern, mit denen wir in mehr oder weniger freundschaftlichen Beziehungen stehen und oft auch eine Menge Geld dorthin schicken, traditionell diskriminiert werden. Da es sich aber lediglich um einfache Bürger, zum Beispiel um Touristen, handelt, scheinen solche Benachteiligungen unerheblich zu sein. (...)

pingreen.gif 1 KB Hans Koerper: Schlimme Krankheit des amerikanischen Präsidenten - eine Fabel

Der Präsident hatte zunächst bekanntgegeben, daß er von einem Amerika von Alaska bis Feuerland geträumt habe. Weiter hat er dann angekündigt, daß er aus diesem Traum Wirklichkeit werden lassen wolle, denn eine Vereinigung der Staaten der beiden Amerikas würde einem langgehegten Wunsch aller Bewohner von Nord-, Mittel- und Südamerika entsprechen. Der Präsident hat dann angekündigt, daß er als ersten Schritt zu dieser amerikanischen Union die Abschaffung des Dollars plane, der dann durch den »AMI« ersetzt werden solle. Allein schon durch die Schaffung einer gemeinsamen Währung würden viele Probleme in Amerika gelöst und vor allem der Handelsverkehr würde durch eine einheitliche Währung und den Wegfall der Wechselkurse deutlich gewinnen. Der Präsident will nun durch die zuständigen Beamten das Konzept für die Inkraftsetzung der amerikanischen Währungsunion ausarbeiten lassen. (...)

pingreen.gif 1 KB Walter Kreul: Landwirtschaft und Umweltschutz - zwei Seiten einer Medaille

(...) Manche dieser Ansprüche erscheinen auf den ersten Blick ganz sanft und offenbar in Einklang mit der Natur. Wer käme beispielsweise auf die Idee, etwas so Harmloses wie den Genuß von Milch oder Milchprodukten als umweltschädigend und unvereinbar mit dem Tierschutzgedanken einzustufen? Aber genau das ist der Fall. Kühe geben nämlich von Natur aus nur so viel Milch, wie sie zur Aufzucht eines Kalbes benötigen. Alles, was darüber hinausgeht, was also der Mensch an Milch verbraucht, muß angezüchtet und angefüttert werden. Bei stark steigender Milchleistung - je nach Rinderrasse ungefähr ab 2500 bis 3000 kg Milch pro Jahr - muß ein Teil der Fütterung sogar über Kraftfutter mit höherer Nährstoffkonzentration als im Grundfutter (Gras, Heu, Gras- und Maissilage etc.) vorhanden ist, erfolgen. Denn ab der genannten Milchleistungsschwelle ist der Verdauungstrakt des Rindes, falls nur das relativ voluminöse Grundfutter zur Verfügung steht, nicht mehr groß genug, um die für eine darüber hinausgehende Milchleistung benötigten Nährstoffe umsetzen zu können. (...)

pingreen.gif 1 KB Prof. Dr. Helmut Metzner: Die »Klimakatastrophe« - Gefahr oder bloß neue Geldquelle?

Leichtfertiger Umgang mit Klimadaten, gepaart mit blindem Vertrauen in die Fähigkeiten von Großrechnern, haben jene Furcht vor einer Klimakatastrophe heraufbeschworen, die Klimakonferenzen zu einem politischen Großereignis werden läßt. Für den Laien sind die Debatten um einen Treibhauseffekt, um ein global warming, unverständlich geworden; viele Politiker wissen nicht mehr zu sagen, ob sich hier wirklich eine weltweite Katastrophe oder aber eine neue Steuerquelle abzeichnet. Dies ist die Stunde der Journalisten, die hier einen Stoff vorfinden, den sie gewinnbringend in eine für den Laien lesbare Form gießen können. (...)

pingreen.gif 1 KB Fritz Schenk: Deutschlands hinkende Vergangenheitsbewältigung

In der Berichterstattung über Veranstaltungen zu Gedenktagen unserer jüngsten Vergangenheit wird meist übersehen, daß es sich dabei um Zusammenkünfte des - vor allem westdeutschen - »Establishments« handelt. Wer im Osten geboren und aufgewachsen ist, den Einmarsch der Sowjettruppen und die Besatzungszeit miterlebt, das Wimmern und Bitten um Gnadentod der vergewaltigten und gequälten Mütter, Schwestern, Nachbarinnen, Bräute und Mitschülerinnen noch in den Ohren hat und die Schmerzensschreie der sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiterinnen, als sie von der NKWD-Soldateska in Viehwaggons geprügelt wurden - sie wurden dann als »Verräter und Kollaborateure« in sibirischen Straflagern größtenteils unmenschlich zugrunde gerichtet und nun dem deutschen Verbrechenskonto zugerechnet -; (...)

pingreen.gif 1 KB Horst Schmidt-Bischofshausen: Den Wandel mitgestalten - Innovationen und Mut zur Zukunft

(...) Der suchende Blick in die Zukunft liegt in der menschlichen Natur begründet - in gleicher Weise wie das Bestreben, die Vergangenheit zu erforschen. An der Schwelle zum dritten Jahrtausend stehen wir in vielfältigen Veränderungsprozessen. Alte Machtblöcke haben sich aufgelöst, neue entstehen. Neue Technologien beschleunigen den wirtschaftlichen und sozialen Wandel. Tiefgreifende Veränderungen in Bevölkerungsstrukturen und Bildungsniveaus - wie der Wandel von Wertevorstellungen und Lebensstilen - wirken sich auf den Einzelnen wie auf Organisationen aus. Es erscheint immer deutlicher, daß diese Veränderungen nicht bloß wie ein Hurrikan über das Land hinwegziehen, sondern daß sie andauern und an Dynamik eher noch zunehmen werden. In sechs Trends finden sie Ausdruck: (...)

pingreen.gif 1 KB Dr. Edmund Stoiber / Erneuerungsstrategie: Neue Betriebe - neue Produkte - neue Märkte

(...) Der Eindruck des Stillstands in Bonn geht vor allem auf die gescheiterte große Steuerreform zurück. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Verbandsvertreter über die zu hohe Steuerlast klagt. Mit Recht wird dabei auf die Grenzsteuersätze von über 60 Prozent hingewiesen. Insgesamt aber ist die Steuerbelastung in Deutschland derzeit niedriger als in den letzten 25 Jahren. Die Steuerquote, also der Anteil der Steuern am Bruttoinlandsprodukt, lag 1996 mit 23,2 Prozent noch um ein halbes Prozent unter der des Jahres 1992. Den Grund dafür hat die Bundesbank klar beschrieben: Das Dilemma liegt in einer Steuerpolitik, »die die Last hoher Steuersätze mit einer weder überschaubaren noch in ihrem Einfluß auf das Steueraufkommen einzuschätzenden Vielzahl von Vergünstigungen zu mildern versucht«. Gerade deshalb ist die große Steuerreform so dringend nötig, weil niemand mehr weiß, wer eigentlich wieviel Steuern zahlt. (...)

pingreen.gif 1 KB Arnold J.J. Walterscheid: Schach der Arbeitslosigkeit - Schlüssel für den Erfolg: mehr Selbständige, mehr Gewerbetreibende, mehr Unternehmer

Wachstumsimpulse durch Steuersenkung - In Deutschland werden immer noch durch Tarifabschlüsse Arbeitsplätze vernichtet - In den Hängematten des Wohlfahrtsstaates ruhen sich auch Arbeitsfähige aus - 1,2 Millionen Arbeitserlaubnisse für Nicht-EU-Staatsangehörige sind ein Alarmsignal (...)

pingreen.gif 1 KB Leitfaden für das Chaos: Mit welcher Taktik grün-rote Technikfeinde ihre Gesprächspartner aufs Kreuz zu legen versuchen

Wenn man die Vorgangsweise von Vertretern technikfeindlicher Bürgerinitiativen in mündlichen Verhandlungen beobachtet, so drängt sich der Verdacht auf, daß sie sich von den in der Anarcho-Szene entwickelten »21 guten Tips für Einwender bei Anhörungen« inspirieren lassen. Dort heißt es unter anderem: (...)

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