Die konservative Informationsbasis im Internet

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pingreen.gif 1 KB EPOCHE - Das Ideenmagazin Nr. 134

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MIT UMWELTFORUM
EPOCHE UND UMWELT

Ideenmagazin und "Argumente- und Informationsmagazin für Meinungsführer und Multiplikatoren" nannte Manfred Wörner (NATO-Generalsekretär 1988-94) die EPOCHE -
Ideen von heute sind Taten von morgen

134/QIV/1997/21. Jahrgang

pingreen.gif 1 KB Lord Peter Bauer: Warum Entwicklungshilfe selten hilft: Armut und Mißwirtschaft werden belohnt

(...) Der wahre Teufelskreis aber liegt darin, daß die westliche Hilfe letztlich der Armut nicht entgegenwirkt, sondern sie eher noch fördert. Je schädlicher die Politik ist, je intensiver die Regierenden die Wirtschaft ihres Landes ruinieren, umso aussichtsreicher wird der Ruf nach Hilfe. In Äthiopien und im Sudan - um diese augenfälligen Beispiele noch einmal hervorzuheben - war die destruktive Politik der Regierungen in den achtziger Jahren für das Massenelend verantwortlich, doch gerade dies feuerte den Westen an, immer mehr Entwicklungshilfe zu leisten. (...)

pingreen.gif 1 KB Karl Ludwig Bayer: Darf 's ein bißchen Schuld sein?

(...) Dazu wiederum die nackten Fakten: In den vergangenen fünf Jahren (1992-96) überwies Deutschland netto 121.812 Millionen D-Mark an Brüssel, im Jahresdurchschnitt somit 24.362 Millionen. England zahlt im Schnitt jährlich 9.100 Millionen, die Niederlande 3.800 und Frankreich 3.500 Millionen Mark netto an die EU. Das Problem dieses Ungleichgewichts ließe sich elegant lösen, wenn Bonn einfach erklären würde, daß sich aus einer sechzigprozentigen Finanzierung - analog zu den Gesetzmäßigkeiten des Wirtschaftslebens - auch ein sechzigprozentiger Einfluß auf alle Entscheidungen ableite; wer immer diese zwingende Konsequenz nicht akzeptieren wolle, der könne rasch Abhilfe schaffen: durch finanzielle Entlastung Deutschlands. (...)

pingreen.gif 1 KB Karl Ludwig Bayer: Fast hätten Entspannungspolitiker die deutsche Einheit verhindert

(...) Über den von ihm erträumten »Sozialismus mit menschlichem Antlitz«, eine Art Reform-Kommunismus, wäre Gorbatschow von sich aus nie hinausgedrungen. Die Tatsache, daß Gorbatschow die Wende in Rußland als Chef einer zerfallenden Verwaltung begleitet hat, beweist nicht, daß er diese Wende gewollt hat. Ein historischer Vergleich drängt sich auf: Napoleon III. beschleunigte objektiv die deutsche Einigung von 1871, obwohl er subjektiv zweifellos das Gegenteil anstrebte. (...)

pingreen.gif 1 KB Viktor E. Frankl: In der Verantwortung liegt der Sinn des Lebens

(...) Versuchen wir, die Einmaligkeit des Daseins und die Einzigartigkeit jedes Menschen als eine Einzigartigkeit für etwas - also eine auf die andern, auf Gemeinschaft bezogene Einzigartigkeit zu verstehen. Dieses Verständnis soll uns an die »herrliche« Verantwortung des Menschen, an die »Ernstlichkeit« seines Lebens erinnern; dabei könnten wir auf einen Ausspruch zurückgreifen, den Hillel, einer der Begründer des Talmud, vor fast zweitausend Jahren zu seinem Wahlspruch gemacht hat: »Wenn ich es nicht tue - wer sonst wird es tun? Wenn ich es aber nur für mich tue - was bin ich dann? Und wenn ich es nicht jetzt tue - wann denn soll ich es tun?« (...)

pingreen.gif 1 KB Thomas Goppel: Bilanz der Flutkatastrophen - Lektion über das Kräfteverhältnis von Natur und Mensch

Das ökologische Prinzip der Nachhaltigkeit gilt auch für die Wasserwirtschaftspolitik. Ziel ist eine dauerhaft umweltgerechte Wasserwirtschaft - in Übereinstimmung mit der Agenda 21 von Rio: Einerseits soll das Wasser als Bestandteil des Naturhaushaltes und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen bewahrt werden, andererseits seine verantwortungsvolle Nutzung durch den Menschen ermöglicht und vom Wasser ausgehende Gefahren eingedämmt werden. (...)

pingreen.gif 1 KB Otto von Habsburg: Waffenhändler Rußland: Die Rechnungen zahlt der Westen über die Entwicklungshilfe

(...) Man unterschätzt allzu oft im Westen die Tatsache, daß heute die Gruppe des Nationalisten Schirinowski zusammen mit den Kommunisten die absolute Mehrheit im russischen Parlament bildet. Wir haben dadurch in Moskau eine Situation ähnlich jener der verfallenden Weimarer Republik. Auch damals hatten im Reichstag die Kommunisten und Nationalsozialisten zusammen mehr als 50 Prozent der Sitze und konnten daher alles verhindern beziehungsweise den Reichstag völlig lahmlegen. Sie waren zwar keineswegs einig hinsichtlich positiver Maßnahmen, aber in Fragen, die mit der Bekämpfung des demokratischen Staates zusammenhingen, waren sie brüderlich verbunden. (...)

pingreen.gif 1 KB Gottfried Heller: Wieviele Revolutionen verträgt der Mensch gleichzeitig

(...) Die größten Belastungen für die Haushalte werden einfach in die Zukunft verschoben. Bei Italien sind es vor allem die hohen Pensionen bei einer zunehmend ungünstigeren Altersstruktur. Südlich der Alpen tickt eine Zeitbombe: Das lebensfrohe Land belastet sich die großzügigsten Pensionsbestimmungen Europas. Bis zum Jahr 2008 kann sich jeder mit 57 Jahren - mit vollen Bezügen - in den Ruhestand begeben. Dabei ist Italien heute das Land mit der größten Überalterung und den niedrigsten Beiträgen zur Alterssicherung. Trotz dem erhält der italienische Rentner 80 Prozent seines letzten Lohns - ein Luxus, der nicht mehr finanzierbar ist. Rom verschiebt das ganze Problem ins nächste Jahrtausend, in der Hoffnung, daß es dann schon den Euro gibt - und die Deutschen, die alle Rechnungen begleichen. (...)

pingreen.gif 1 KB Thomas Kielinger: Die fehlende Elite - oder: Wie man Geschichte verhindert

(...) Vom Ende der Nützlichkeit des Nationalstaates reden jene am liebsten, die seit langem das Ende ihrer eigenen Nützlichkeit demonstriert haben. Sie sagen Europa und meinen ihre Unfähigkeit, zu Hause die nötigen Veränderungen und Reformen herbeizuführen. Sie predigen Vergemeinschaftung, weil sie vor der Härte der Entscheidungen im Innenbezirk ihrer Verantwortung - in Deutschland also - ausweichen in gegenseitige Schuldzuweisungen. Sie preisen den Euro an, weil sie die Strukturreformen in der eigenen Gesellschaft, die einer Währungsunion vorauszugehen hätten, nicht eingeleitet, geschweige denn bewerkstelligt haben. Und sie verkünden das Ende des Nationalstaates, weil sie ihre eigene Entscheidungsschwäche mit solchen Behauptungen zu verschleiern hoffen. Die Flucht nach Europa ist keine Lösung: Es gefährdet sogar die EU, wenn ungelöste Probleme und versäumte Reformen bloß von Bonn nach Brüssel verschoben werden. (...)

pingreen.gif 1 KB Botho Kirsch: Deutsche Wiedervereinigung: Was hinter den Kulissen geschah

(...) Nicht nur über die Wirtschaftskraft der DDR hat man sich in Bonn täuschen lassen. Der lange Weg der Deutschland- und Ostpolitik, angefangen mit Bahrs Tutzinger Formel vom »Wandel durch Annäherung« bis zur Gorbimanie der Deutschen, war gepflastert mit Irrtümern über die Natur des Kommunisums, seine Stärke und Wandlungsfähigkeit. Reform-Illusionen und immer neue vermeintliche Hoffnungsträger - von Chruschtschow bis Gorbatschow - verstellten vielen den Blick auf die triste Wirklichkeit des »real existierenden Sozialismus«. (...)

pingreen.gif 1 KB Hans Koerper: Dribbeln mit dem Sportsfreund - oder: Aids 2

(...) In der Nacht vor seinem Treffen mit Pelé war ihm der japanische Kaiser Akihito erschienen; er trug mit beiden Händen eine aus Bundesbank-Gold gegossene Helmut-Kohl-Skulptur wie eine Monstranz vor sich her und erklärte, sein Land werden den Yen opfern und - zunächst mit den Indern zusammen - eine Gemeinschaftswährung namens »ASI« einführen. Da durchzuckte es Clinton. Könnte er nicht diesem Beispiel spontan folgen und seinem Sportsfreund Pelé anbieten, den US-Dollar - der vielen Südamerikanern wegen seines Gewichts als Weltwährung zu kraftvoll erscheint - einfach in den Reißwolf zu stecken und durch eine neue Einheitswährung »AMI« zu ersetzen? (...)

pingreen.gif 1 KB André Kostolany und Gottfried Heller: Wie der Anleger richtig liegt - ob der Euro kommt oder nicht

(...) Eine Umfrage des Allensbacher Instituts über die Anlagepräferenzen der Deutschen im Hinblick auf den Euro hat ergeben, daß die überwiegende Mehrzahl ihr Heil in Geldwerten sucht. Danach kommen die Sachwerte Immobilien, Gold und Edelmetalle. Weit abgeschlagen an letzter Stelle stehen Aktien und Aktienfonds. Das zeigt, daß die deutschen Anleger die alten Trampelpfade, auf denen sie schon bisher in die Irre gelaufen sind, immer noch nicht verlassen haben. (...)

pingreen.gif 1 KB Walter Kreul und Michael Weber: Deutscher Wald besser als sein Ruf

Nicht wenige sind der Ansicht, daß nur eine übertriebene Darstellung drohender Gefahren die Menschheit zu einer Umkehr auf den rechten ökologischen Pfad bewegen könne. Doch die von einer auf schlechte Nachrichten fixierten Medienwelt aufgeblähten Horrorszenarien lassen zwar vorübergehend aufhorchen und den Atem stocken; tritt aber das Angekündigte nicht sofort ein, verfallen die meisten Menschen schnell in den alten Trott. (...)

pingreen.gif 1 KB Jürgen Liminski: Ein Stück aus dem Leben: Der Tod und die Massenmedien

Eigentlich eine Tragödie so ganz nach dem Herzen der modernen Mediengesellschaft. Kein Drehbuch hätte die Umstände des Todes der Prinzessin besser vorschreiben können als die Wirklichkeit es tat. Jeder Schriftsteller wäre wegen der Einfachheit des Dramas von den professionellen Kritikern zerrissen worden. Die enttäuschte, um Liebe und Thron betrogene Märchenprinzessin findet den Mann ihres Herzens und stirbt jählings, verfolgt von ihrer königlichen Vergangenheit in Gestalt der Sensationsfotografen. Die Idee ist zu simpel. Und dennoch wahr. Allerdings nicht die einfache Wahrheit, die ist komplexer. Das zeigte auch der Verlauf der öffentlichen Debatte und die Trauer in den Tagen danach. (...)

pingreen.gif 1 KB Martin Pföhler und Markus Hermann: Umweltberichterstattung als strategischer Wettbewerbsvorteil

Eine im Auftrag der internationalen Prüfungs- und Beratungsorganisation KPMG erstellte Studie für Umweltökonomie der schwedischen Universität Lund dokumentiert die weltweit wachsende Bedeutung der Umweltberichterstattung sowie deren Prüfung durch unabhängige Gutachter. Der Trend zur Testierung von Umweltberichten setzt sich seit 1997 auch in Deutschland durch - zumal hierfür erstmals ein deutscher Prüfungsstandard entwickelt wurde. (...)

pingreen.gif 1 KB Lutz Rathenow: Das politische Gedicht - Die Macht der Worte

(...) Er arbeitete daraufhin als Transporthilfsarbeiter und Beifahrer und zog 1977 nach Ost-Berlin. Im Oktober 1980 wurde er verhaftet, weil er ohne Genehmigung ein Buch im Westen publiziert hatte. Seit 1990 kann er deswegen nicht mehr verhaftet werden. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher Verirrte Sterne, Sisyphos und Jahrhundert der Blicke. In letzterem findet sich ein Gedicht über den Untergang der DDR. Es trägt den Titel Die Macht der Worte: (...)

pingreen.gif 1 KB Otto Schedl und Arnulf Baring über die Gefahr einer »Betonierung Deutschlands«: Die Knochen sozialistischer Dinosaurier säumen die Straßenränder

(...) Die Wirtschaft leide, resümierte Otto Schedl, unter dem Übermaß von Verordnungen, Gesetzen und bürokratischen Hemmnissen. Neben dem Aufbau- und Leistungswillen der Nachkriegszeit sei damals für den Erfolg entscheidend gewesen, daß »der Perfektionismus in der Gesetzgebung nicht so entartet« gewesen sei. Man habe rasch handeln können, während man heute vor unzähligen Hürden stehe. Bei Großprojekten seien die Planungs- und Genehmigungszeiten viel zu lang geworden. Deshalb wanderten Investitionen zunehmend ins Ausland ab. »In der Gesetzgebung und Verwaltung«, forderte Otto Schedl, »muß alles wieder viel einfacher und überschaubarer werden, die Entscheidungsprozesse müssen beschleunigt und der Blick für das Wesentliche geschärft werden.« (...)

pingreen.gif 1 KB Arnold J.J. Walterscheid: Mut und Eigeninitiative: Mehr Unternehmer - weniger Arbeitslose

(...) Häufig vermitteln Elternhaus, Schule und Öffentlichkeit den jungen Menschen eine falsche, unrealistische Vorstellung vom Unternehmer und seiner Funktion. Nicht selten hat man das unternehmerische Gewinnstreben mit "Schuld" belastet und die Ansicht verbreitet, der Unternehmer verdiene ungerechtfertigt viel Geld. In Amerika würde ein solches Unternehmerbild zum Ansporn werden, ebenfalls viel Geld verdienen zu wollen. In der deutschen Neidgesellschaft aber lähmt es den Leistungswillen. Der Neid, schrieb Professor Helmut Schoeck, wirkt sich hemmend auf Eigeninitiativen aus, er ist stets leistungsfeindlich und nivellierend - nach unten. Seine Erfüllung besteht darin, beim anderen etwas zerstört zu sehen, ohne es dadurch selbst zu bekommen. Kurzum: "Neid als Politik ist Sozialismus." Die Erfahrungen unseres Jahrhunderts haben uns gelehrt, daß Sozialismus zu Unfreiheit und Armut führt. Auch ein Übermaß an Bürokratie und der Versuch, die Wirtschaft zu knebeln oder durch Subventionen staatlich zu steuern, sind sozialistische Irrwege. (...)

pingreen.gif 1 KB EPOCHE-und-Umwelt-Technikreport: Auf dem Weg zu den Autos und Flugzeugen des 21. Jahrhunderts

(...) Methanol ist dabei das Ausgangsprodukt des Umwandlungsprozesses. NECAR 3 ist das weltweit erste Brennstoffzellen-Fahrzeug mit bordeigener Wasserstoff-Erzeugung. Damit gelang den Fachleuten - auf der Basis der neuen A-Klasse von Mercedes - ein entscheidender Durchbruch bei der Entwicklung des extrem schadstoffarmen Antriebssystems für die Automobile der Zukunft. (...)

pingreen.gif 1 KB Mittelständische Eigenleistung

Freiwillige Kooperation statt Eingriff des Staates: Mittelständisches Unternehmen zeigt, daß ökologisch richtiges Verhalten auch ökonomisch sinnvoll ist - Anerkennung, Imagegewinn und stärkere Kundenbindung. (...)

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