Die konservative Informationsbasis im Internet

d.jpg 3 KB

Zugriff Nr.: Zähler kgh2.gif epo_epo3.jpg 3 KB

pingreen.gif 1 KBEPOCHE Nr. 132

epo_132.jpg 28 KB

MIT UMWELTFORUM
EPOCHE UND UMWELT

Ideenmagazin und "Argumente- und Informationsmagazin für Meinungsführer und Multiplikatoren" nannte Manfred Wörner (NATO-Generalsekretär 1988-94) die EPOCHE -
Ideen von heute sind Taten von morgen

132/QII/1997/21. Jahrgang

Inhalt:

pingreen.gif 1 KB LORD PETER T. BAUER: Kein kausaler Zusammenhang: Wohlstand und Armut von Völkern - Der Westen ernährt die Münder, die ihn schmähen

In Wahrheit ist die Entwicklungshilfe teilweise eine Ursache des Nord-Süd-Konfliktes und nicht seine Lösung. Denn die Entwicklungshilfe geht häufig nicht an die bemitleidenswerten Geschöpfe, die in den Werbekampagnen der Entwicklungshilfe - Lobby gezeigt werden, sondern sie geht an deren Regierungen, an deren Herrscher. Allzuoft aber sind diese Herrscher die Verantwortlichen für die grauenhaften Zustände, die in der Werbung für Entwicklungshilfe dargestellt werden. Die Entwicklungshilfe ermöglicht es ihnen, ihre schädliche und verheerende Politik fortzuführen. (...)

pingreen.gif 1 KB Karl Ludwig Bayer: Ein Europa »ohne Verzicht auf Vaterlandsliebe und Freiheit«

Am Baum der Schuld - Frankreich nutzt Deutschland aus. (...) Ludwig Erhard, neurosefreier Kanzler, wußte: »Europa ist nicht durch Organisationen und Institutionen, sondern nur durch gemeinsames Denken und Handeln ohne Verzicht auf Vaterlandsliebe und Freiheit zu erreichen«.

pingreen.gif 1 KB THOMAS GOPPEL: Deutschland braucht verläßliche Energie-Politik und die Fähigkeit, weltweit die Sicherheit der Kernkraftwerke zu verbessern

(...) Deutschland braucht für eine gute Zukunft eine verläßliche Energiepolitik. Für ausländische Beobachter sind die Diskussionen in Deutschland um einen Energiekonsens kaum mehr zu verstehen. Auf Unverständnis stoßen die Krawalle um die Castor-Behälter, deren Transport nach Ansicht anerkannter Experten und selbst der Castor-Gegner ohne Gefahr ist. In dieser Situation machen allerdings Gespräche "allein zu Entsorgungsfragen" keinen Sinn. Wer sich darauf beschränkt, denkt zu kurz. Bayern lehnt Segmentgespräche deshalb ab. (...)

pingreen.gif 1 KB KARL LUDWIG BAYER: Der deutsche Schuldkomplex heute und Stalins Angriffspläne damals: Die Rolle Moskaus im Zweiten Weltkrieg

Anders als die Deutschen: Das russische Volk halb Täter, halb Opfer - will die historische Wahrheit wissen, aber es lehnt kollektive Schuldzuweisungen ab und läßt sich keine sachfremden politischen Entscheidungen aufzwingen. (...)

pingreen.gif 1 KB VIKTOR E. FRANKL : Der Patient als Person - »Ärztliche Seelsorge« ist wichtiger als teure Apparate-Medizin

Psychologisierung oder Humanisierung der Medizin? Die sogenannte Psychosomatische Medizin hat sich viel zuviel auf das Glatteis nicht tragfähiger Hypothesen begeben. Festzuhalten ist jedoch, daß sogar bei Infektionskrankheiten die Immunlage von der Affektlage abhängig ist, und die Affektlage letzten Endes von der Motivation, im besonderen von der Sinnorientierung. Wie entscheidend aber die Motivation gerade in den Grenzsituationen menschlichen Daseins sein kann, geht aus den Erfahrungen hervor, die in Kriegsgefangenenlagern gemacht wurden. Eine Reihe von Psychiatern konnte nämlich feststellen, daß sowohl in Japan als auch in Nordkorea und in Nordvietnam jene Kriegsgefangenen noch am ehesten eine Chance hatten zu überleben, die auf einen Sinn ausgerichtet waren, dem sie sich verpflichtet wußten. (...)

pingreen.gif 1 KB Otto von Habsburg: Ein »Friedensschluß der Tapferen«

Geographie nicht vergessen: Die Tschechische Republik und der Ausgleich mit den Sudetendeutschen - Die Chance Israels. Der französische Nachrichtenchef in den Tagen von Präsident Giscard d'Estaing, Alexandre de Marenches, ein weitgereister und universell gebildeter Mann, hat einmal über seine Kontakte mit so ziemlich allen politischen Führern der Welt die Bemerkung gemacht: »Wenn ich in den Arbeitsraum einer bedeutenden Persönlichkeit unserer Zeit komme, schaue ich mir zuerst die Wand an. Finde ich dort Karten, dann muß man diesen Menschen ernst nehmen, denn er kann geostrategisch denken.« (...)

pingreen.gif 1 KB BERND KALLINA: Die Bewußtseinsindustrie, ihre Macht und ihre Bewältigungsrituale

Stichworte zur Wirkung von Massenmedien - Konservative Aufgaben. (...) Massenmedien-Einfluß - Theorie und Praxis: Von Karl Steinbuch stammt die Feststellung, daß in der kommunikationswissenschaftlichen Theorie die genauen Wirkungsabläufe massenmedial vermittelter Informationen zwar umstritten seien, in der weltweit zu beobachtenden Praxis aber alle ernstzunehmenden politischen Kräfte davon ausgingen, Einfluß auf die Massenmedien zu gewinnen und diese in abgestuften Graden zu kontrollieren. Diese Einschätzung des renommierten Karlsruher Informatik-Wissenschaftlers ist realistisch. (...)

pingreen.gif 1 KB BOTHO KIRSCH: Der Feind stand immer mitten unter uns - Die unsichtbare Front im Kalten Krieg

Unter dem Decknamen »David« wurde Egon Bahr zur wichtigen Abschöpfungsquelle des KGB. (...) Schon die Zaren beherrschten die hohe Kunst der strategischen Desinformation. Von den Kommunisten wurde sie nicht nur übernommen, sondern zu großer Meisterschaft entwickelt. Paradebeispiele dafür sind zwei Geheimdienstoperationen, denen entscheidende Weichenstellungen der sowjetischen Kriegs- und Nachkriegsgeschichte zugrunde lagen. Beide verfolgten ähnliche strategische Ziele: den Westen - das »ferne Ausland« - über die wahre Lage im Sowjetstaat zu täuschen, insbesondere über die dem völlig überdehnten roten Imperium an seinen Ost- und Westflanken drohenden Gefahren. Zwei unmittelbar Beteiligte, beide KGB-Generäle, haben in ihren Memoiren hochinteressante, bisher unbekannte Einzelheiten ausgebreitet. (...)

pingreen.gif 1 KB FORUM MIT HANS KOERPER UND GOTTFRIED HELLER: Rebellion des Mittelstandes - Was Bonn tun muß, um Unternehmen in Deutschland zu halten

Die wichtigste Aufgabe bei der Sicherung unserer Zukunft liegt darin, Deutschland als Wirtschaftsstandort zu retten. Das Wort »retten« ist angebracht, weil - ungeachtet zeitweiliger Konjunkturbelebung - langfristig Deutschland den Anschluß an die dynamischen Weltwirtschaftsräume zu verlieren droht. Der Economist hat uns vorgerechnet, daß deutsche Firmen weltweit führend vor allem in einem sind: in der Verlagerung ihrer Aktivitäten ins Ausland. Was im ersten Moment nach besonderer Flexibilität und Regsamkeit aussieht, entpuppt sich als Flucht in investitionsfreundlichere Länder.

pingreen.gif 1 KB GESPRÄCH MIT ANDRE KOSTOLANY UND GOTTFRIED HELLER: Sind die Deutschen »geborene Rentner« und die Amerikaner »geborene Unternehmer«?

Während man jenseits des Atlantiks im allgemeinen wenig Neigung verspürt, Geldrücklagen zu schaffen, und lieber jeden verfügbaren Dollar in Waren und sonstige Sachwerte umsetzt, betrachten die Deutschen das Geld mit Ehrfurcht. Geld ist ihnen nicht nur - wie den Amerikanern - Mittel zum Zweck; sie stellen es vielmehr auf den Altar ihrer Wohlstandsgesellschaft und hüten seine Stabilität wie einen Augapfel. Die Deutschen, so spottet Kostolany, seien die »geborenen Rentner«, während die Amerikaner schon im Kinderwagen über ihre spätere Karriere als Unternehmer nachdächten.

pingreen.gif 1 KB Walter Kreul (Mit-Autor: Michael Weber) schreibt mit NOBELPREISTRÄGER ROBERT HUBER: Über das Buch »Welthunger und Naturbewußtsein«

(...) Ideologiefreies Abwägen ist also gefordert, das leider in der veröffentlichten Meinung keinen angemessenen Raum findet. Um so mehr lesen und hören wir Horrormeldungen nach dem Motto: Bad news is good news. So werden die ungeheuren Probleme des Ökosystems Erde nur verschleiert. Dabei ist als einzelne Hauptursache die wachsende Weltbevölkerung auszumachen. (...)

pingreen.gif 1 KB WALTER KREUL: Gentechnik und Bekämpfung des Hungers - Den weltuntergangsbewegten Umwelt-Apokalyptikern das Handwerk legen!

Reis für die Welt: Perspektiven für das Jahr 2050. Es gilt, den in Teilen der Welt durch und Ignoranz verursachten Hunger zu bekämpfen. Von den Wissenschaftlern ist jedenfalls auf breiter Front mehr fundierte Aufklärungsarbeit über vorhandene und kommende Probleme sowie mögliche Lösungsansätze zu leisten. Sind sie dazu nicht bereit, wird das Feld zu unser aller Schaden weltuntergangsbewegten Umwelt-Apokalyptikern und sensationslüsternen Medienleuten überlassen, die ethische, ideologische, ökologische und juristische Bedenken zu einer trüben Brühe vermengen. (...)

pingreen.gif 1 KB JÜRGEN LIMINSKI: Das Klonen und die Kultur des Todes - An den Grenzen, die die Würde des Menschen setzt

Dolly scheidet die Geister. Das geklonte Schaf aus dem Roslin-Institut von Edinburgh zwingt Politik und Wissenschaft zur Stellungnahme, weil das Publikum nachhaltig und instinktiv erschrocken ist. Horrorvisionen füllen die Berichterstattung, Frankenstein ist wieder da. Vier von fünf Deutschen glauben, daß die Wissenschaftler jetzt auch Menschen klonen werden. 95 Prozent lehnen es ab. Etwas mehr als die Hälfte ist immerhin dafür, das kontrollierte Klonen von Tieren zu gestatten, wenn es denn dem medizinischen Fortschritt diene. Aber 42 Prozent sind auch in diesem Fall für ein Verbot. (...)

pingreen.gif 1 KB ANGELA MERKEL: Über das Buch von Dirk Maxeiner und Michael Miersch »Öko-Optimismus«

(...) »Wir leisten uns in Deutschland, Mikrogramme herauszuholen, die gesundheitlich überhaupt nicht relevant sind. Wir leisten uns den Luxus, praktisch Grenzwert null zu fordern, für Hunderte von Millionen Mark Utopien zu finanzieren, und täglich sterben in der Dritten Welt Tausende an unsauberem Trinkwasser«, zitieren die Autoren einen Wissenschaftler. Die Umweltpolitik gerät hierdurch in den Verdacht, immer knapper werdende finanzielle Ressourcen zu verschwenden. Ich teile diese Auffassung der Autoren und setze mich deshalb für eine Diskussion darüber ein, welche vordringlichen Ziele sich die Umweltpolitik der Zukunft stellen soll.

pingreen.gif 1 KB Erinnerung an OTTO SCHEDL

Prophetische Worte zur Kernkraft und Energiepolitik. (...) »Die Hoffnung auf Energiequellen, die uns vielleicht in zwei oder drei Generationen zur Verfügung stehen, enthebt uns nicht der Notwendigkeit, heute dafür zu sorgen, daß die Räder nicht stillstehen. Solange nicht andere, von den Kosten und der Umweltbelastung her vertretbare Möglichkeiten erschlossen sind, gilt, daß die Atomenergie relativ billigen Strom liefert. Dazu kommt, daß sie praktisch unerschöpflich ist. Die von der Natur angebotenen Möglichkeiten nutzen, ist gleichbedeutend mit Erzeugung und Erhaltung von Wohlstand. Die Kräfte, die die Natur für den Menschen bereithält, ablehnen, heißt auf Zivilisation verzichten.« (...)

pingreen.gif 1 KB JOACHIM C. SCHMIDTKE: Öko-Audit in Bayern - ein Gütesiegel

Spätestens der Umweltpakt Bayern zwischen Staatsregierung und Wirtschaft hat dem Öko-Audit in Bayern zum Durchbruch verholfen. Kern der im Dezember 1995 in nationales Recht umgesetzten Verordnung ist der Aufbau eines umfassenden Umweltmanagement-Systems. Es soll die Voraussetzung für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozeß im betrieblichen Umweltschutz schaffen. (...)

pingreen.gif 1 KB ERIC F. SIDLER: Ökonazis: Technikfeinde bekämpfen Autofahrer

Radarfallen stehen da, wo der normale Autofahrer, also der arbeitende Bürger, den Straßenverhältnissen entsprechend zügiger fährt. Und dies nicht etwa, wenn es wirklich gefährlich wäre, also bei Regen, nein: Radarfallen werden aufgestellt, wenn es trocken ist und die Sonne scheint, denn dann kann die jeweilige Behörde am meisten kassieren. (...)

pingreen.gif 1 KB Edmund Stoiber: Wehrmachtsausstellung und Kollektivschuld

Niemand wird leugnen können, daß in der Wehrmacht Verbrechen begangen wurden. Aber ich wehre mich ganz entschieden dagegen, aus diesen Tatbeständen den Schluß zu konstruieren, daß die Wehrmacht mit allen ihren Angehörigen eine verbrecherische Organisation war. Die Ausstellung hat sich den Beweis zum Ziel gesetzt, daß die Wehrmacht an allen Verbrechen aktiv und als Gesamtorganisation beteiligt war. Das muß als Kollektivschuldvorwurf gegen alle Wehrmachtssoldaten empfunden werden. Doch die These von der Kollektivschuld ist auch hier falsch. Schuld ist immer nur die Schuld des Einzelnen. Die weit überwiegende Zahl der Millionen deutscher Soldaten waren keine Mörder und Verbrecher. (...)

pingreen.gif 1 KB BERNHARD VOGEL: Junge Länder . Von Marx zum Markt - die zweite Feuertaufe der Sozialen Marktwirtschaft

Die Deutsche Einheit als Chance zur Modernisierung. Wo steht Deutschland heute, drei Jahre vor dem Schritt ins nächste Jahrtausend? Die Bilanz des 20. Jahrhunderts umfaßt schreckliche Kriege, Wirtschaftskrisen, Geldentwertung und Teilung unseres Vaterlandes. Am Ende des Jahrhunderts folgte der Zusammenbruch des Kommunismus. Mit der friedlichen Revolution 1989 haben wir Friedrich Nietzsche widerlegt: »Die Deutschen sind zu großen Dingen fähig, aber es ist unwahrscheinlich, daß sie sie tun.« (...)

pingreen.gif 1 KB ARNOLD J.J. WALTERSCHEID: Steuern und Arbeitskosten senken und dadurch Arbeitsplätze schaffen!

Ab 1998 sollte man für die notwendige Senkung der Ertragsteuern viele Subventionen - besonders auch die für Forschung und Entwicklung, für Gewerbetreibende, Unternehmer und Kapital- Gesellschaften in Ost und West - durch zinsgünstige Kredite ersetzen, wie es der FAZ- Wirtschaftsredakteur Hans D. Barbier bereits 1987 gefordert und begründet hat. Subventionen sind meistens unnötig, oft sogar langfristig schädlich.

pingreen.gif 1 KB EPOCHE-REDAKTIONSAUSFLUG NACH ABSURDISTAN: Kinkel unter Kannibalen

Manche Verhandlungen sind derart geheim, daß nicht einmal die teilnehmenden Delegationen wissen, wovon sie reden. (...)

pingreen.gif 1 KB EPOCHE- DOKUMENTATION: Das Miteinander von Natur und Mensch - Dreiklang von Natur, Kultur und Technik

Schon die Wortwahl »Rhythmus zwischen Natur und Nutzung« klingt programmatisch. In den zwölf Biosphärenreservaten, die es in Deutschland gibt, wird zielbewußt ein vernünftiges Programm in die Tat umgesetzt: eine Entspannung im Verhältnis von Natur und Zivilisation, die Überwindung des Gegensatzes von Ökologie und Ökonomie. Soweit Sponsoren aus der Wirtschaft die Projekte finanzieren, wird dem Bürger zugleich vor Augen geführt, daß private Initiativen oft mehr bewirken als staatliche. (...)

pingreen.gif 1 KB EPOCHE-BÜCHERKISTE: Ökohorror: Nicht der Wald stirbt, sondern der Realitätssinn

Kollektive Wirklichkeitsverweigerung als Folge von Medienkonsum. Daß der deutsche Wald mehr unter Falschmeldungen zu leiden hat als unter Schadstoffen, zeichnet sich anhand neuer Fakten immer deutlicher ab. Der typisch deutsche Katastrophenjournalismus sucht hingebungsvoll nach absterbenden Zweigen - die es freilich schon zu Zeiten Hermanns des Cheruskers im Teutoburger Wald gegeben hat -, um daraus dramatische Berichte zu zimmern. (...)

zur1.gif... zurück zum Inhaltsverzeichnis