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Nigel Calder: Globale Erwärmung? Die Sonne ist
schuld! (...) Die Annahme, die Menschen seien mächtig genug, um den
natürlichen Prozessen, die seit 4,5 Milliarden Jahren das Klima der Erde
steuern, Konkurrenz zu machen, nährt die Selbstachtung - und
Schuldgefühle. Und "etwas dagegen zu tun", wie es die Produzentin in jenem
Gespräch nach der Sendung gewünscht hatte, befriedigt den Trieb, sich
zum Boß über andere aufzuspielen - wenn nicht als Kolonialherr, dann
eben als globaler Treibhauspolizist. Nur solche tiefsitzenden menschlichen
Motive können erklären, warum die Welt dermaßen durchgedreht
ist, warum so viele Wissenschaftler, Politiker und Journalisten die
übertriebene Treibhaustheorie des Klimawandels übernommen haben,
obwohl objektive Beobachtungen zu ihrer Bestätigung fehlen. (...) |